Was versteht
man unter Probiotika, bzw. Prebiotika? |
"Pro bios" ist griechisch und
heißt so viel wie "für das Leben". In der
Ernährungswissenschaft versteht man unter "Probiotika"
Mikroorganismen oder Lebensmittel mit lebenden Milchsäurebakterien
(Lactobazillen), die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken.
Diese probiotischen Bakterien produzieren in großem Maßstab
Milchsäure, was zu ihrem Namen geführt hat. Milchsäurebakterien
wirken insbesondere positiv auf die Darmflora, denn sie schaffen
im Darm eine Umgebung, die für die Ansiedlung anderer nützlicher
Bakterien wiederum vorteilhaft ist. Probiotische Bakterien-Kulturen,
die man als Nahrungsergänzungsmittel oder mit Milchprodukten
zu sich nehmen kann, schaffen also ein günstiges Darmmilieu,
wodurch die Verdauung besser funktioniert.
Von den Probiotika sind die "Prebiotika"
zu unterscheiden. Prebiotika sind Stoffe, die das Wachstum oder
die Aktivität von Darmbakterien steigern. Dazu zählen
z. B. Ballaststoffe, also die nicht verdaulichen Bestandteile
der Nahrung, aber auch Milchsäure, Joghurtpulver, Oligofructose
oder Inulin. Prebiotische Stoffe werden häufig Lebensmitteln,
wie Cerealien, Brot oder Milchprodukten, zugesetzt, damit diese
Lebensmittel einen günstigen Einfluss auf die Darmflora nehmen.
Acidophilus-Tabletten
helfen: |
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bei
einseitiger Kost (Fastfood, Diäten)
-
geschwächter Immunabwehr
-
blasser, schlaffer Haut
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schlechtem Allgemeinbefinden
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nach Antibiotikabehandlung

Acidophilus-Tabletten
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Acidophilus,
Bifidus, Probiotika - was ist das eigentlich? |
Ende der 90er Jahre kamen die ersten Milch-Produkte
mit sogenannten "probiotische Kulturen" in unsere Läden.
Joghurts mit so exotischen Zusätzen wie Acidophilus und Bifidus
stehen seit dem in den Kühlregalen. Alle diese Joghurts enthalten
bestimmte besonders angereicherte Milchsäurebakterien. Schon
etwas länger gibt es diese sogenannten probiotische Bakterien
in Kapsel- oder Tabletten-Form in der Apotheke.
Dass
probiotische Bakterien und Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten,
für unsere Verdauung gut sind, ist schon länger bekannt.
Schon vor Hunderten von Jahren, als noch niemand etwas von Milchsäure-Bakterien
wußte, galten milchsauer vergorene Produkte als gesund.
Es sind vor allem die Milchsäurebakterien,
wie die Bakterien Acidophilus und Bifidus, denen wir diese positiven
Wirkungen zu verdanken haben. Deshalb war es nur eine Frage der
Zeit, bis man diese Milchsäure-Bakterien nicht nur in Nahrungs-s-Ergänzungsmitteln
anbot, sondern sie auch den normalen Lebensmitteln (z. B. einem
Joghurt) zufügte, um diese Lebensmittel damit qualitativ
aufzuwerten und ihren gesundheitlichen Wert zu verbessern. Acidophilus
und Bifidus sind wegen der intensiven Werbung einiger Joghurthersteller
daher wohl das bekannteste probiotische Bakterium.
| Acidophilus-Kulturen
siedeln im Darm |
Probiotische Milchsäurebakterien kommen
bereits von Natur aus in der Darmflora
des Menschen vor. Sie sind daher gut an unser Darmmilieu angepaßt.
Gelangen sie in den Verdauungstrakt, können sie sich an die
Darmzellen anheften und sich im Darm gegenüber der dort herrschenden
Flora behaupten. Auf Dauer ansiedeln können sie sich jedoch
kaum, da sie von anderen Bakterienkulturen verdrängt werden.
Um dauerhaft im Darm zu siedeln, müssen sie daher regelmäßig
zugeführt werden oder unsere Nahrung muß auf eine geeignete
Kost umgestellt werden. Dies können Milcherzeugnisse aller
Art oder milchsauervergorene Lebensmittel sein.
Wichtig ist auch, dass die Bakterien die Passage
durch den Magen möglichst unbeschadet überstehen, denn
dort herrscht aufgrund der Salzsäure-Produktion ein extrem
ungünstiges Milieu. Nur etwa 10 bis 40 Prozent der probiotischen
Bakterien erreichen den Darm lebend, wenn sie nicht vor dem Säureangriff
geschützt werden. Die säureresisten Bakterien sind die
Lactobazillen acidophilus und casei sowie Bifidobakterien (Bifidus).
| Darmflora:
Acidophilus, Bifidus und Co. |
1. Was
sind eigentlich Acidophilus und Bifidus?
2.
Warum ist eine intakte Darmflora
so wichtig?
3.
Welche Wirkungen
haben Milchsäure-Bakterien?
4. Milchsäurebakterien
sind die wichtigsten Keime der gesunden Darmflora
5. Was
können wir vom Joghurt lernen?
6. Studien
zeigen, Milchsäurebakterien schützen vor Krebs
7. Die Vorteile der rechtsdrehenden
Milchsäure (L(+)-Milchsäure) nutzen
8.
Lieber Joghurt oder lieber reine Milchsäure-Bakterien?
9.
Was können die Ursachen einer gestörten Darmflora
sein?
10. Wie
kann man sich wirklich ausreichend mit Acidophilus-Kulturen
versorgen?
11.
Acidophilus-Tabletten bauen die Darmflora wieder schnell auf
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