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Aloe Vera
  • wirkt gegen Viren, Bakterien
    und Pilzen

  • bei Krankheiten und Verletzungen der Haut

  • entgiftet den Körper

  • reinigt den Darm

  • hilft bei Allergien

Aloe Vera Saft

500 ml 11,95 Euro  Bestellen
1000 ml 19,95 Euro  Bestellen

 

Verwendungs-Empfehlung

Einmal täglich 3 Esslöffel in ca. 150 ml Wasser oder Saft mischen und trinken. Kann auch pur genommen werden.

 

Acemannan

Als wichtigste Einzelsubstanz aus der Pflanze sei hier das Acemannan beschrieben. Bis zur Pubertät wird Acemannan im Körper selbst gebildet, danach muß es mit der Nahrung zugeführt werden. Acemannan wird in allen Körperzellen eingelagert. Es bewirkt eine Immunsteigerung gegenüber krankmachende Parasiten, Bakterien und Viren. Acemannan aus der Aloe drängt Pilzinfektionen der Haut zurück und wirkt beim Aufbau einer normalen Darmflora mit.

Acemannan hat auch eine direkte Auswirkung auf das Immunsystem. Es aktiviert und stimuliert die an der Abwehr beteiligten Zellen, wie die Makrophagen, Monocyten, Antikörper und T-Killerzellen.

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medizinische Wirkungen von Aloe Vera

Seit biblischen Zeiten zählt die Aloe Vera zu den meist verwandten Nutz- und Heilpflanzen. Das erste schriftliche Zeugnis findet man auf Keilschrifttexten 1750 v. Chr. Bei den Sumerern wurde der Saft mit Tonerde zu einem Heilmittel gemixt. Die Pharaonen wurden nach ihrem Tod mit einem Gel aus der Pflanze einbalsamiert. Ca. 600 v. Vhr. Brachten dann arabische Händler die Aloe nach Indien, von wo sie auch bis China gelangte. In der Ayurveda-Medizin kennt man Aloe Vera daher schon seit 2500 Jahren.

Aloe-Plantage in Mexiko

Die Aloe gehört weder zu den Kakteen noch ist sie mit den Agaven näher verwandt, was man aufgrund der fleischigen Blätter vermuten könnte. Die Sukkulenz (sukkulent = fleischig, dick, saftig) ist eine Anpassung an das trockene, subtropische Verbreitungsgebiet der Pflanze. Tatsächlich speichern die Pflanzen Wasser in den rosettenförmig angeordneten Blättern. Auf den Aloe-Plantagen werden die äußeren Blätter regelmäßig abgeschnitten, junge Blätter wachsen von innen nach. Ein Blatt kann bis zu 2 kg wiegen und enthält im wesentlichen ein farbloses Gewebe, das auch als Gel bezeichnet wird und durch mühevoller Handarbeit, Pressen oder Erhitzen den Saft liefert. Hitzelabile Inhaltsstoffe werden beim Erwärmen größtenteils zerstört. Daher ist die Kaltpressung vorzuziehen. Weniger gut Resultate liefern auch Herstellverfahren, bei denen zunächst ein Dicksaft oder ein Pulver hergestellt wird, das anschließend wieder mit Wasser verdünnt wird, um den trinkfertigen Saft zu ergeben.

Anders als die meisten Pflanzen, die in der Heilkunde eingesetzt werden, besitzt die Aloe keine typische Leitsubstanz, an deren Gehalt man die einzelnen Wirkungen festmachen könnte. Fast 200 Einzelsubstanzen in ihrer speziellen Konzentration und Abstimmung machen die Wirkung der Pflanze aus. Da die Aloe ein Naturprodukt ist variieren die Inhaltsstoffe in Abhängigkeit vom Klima und den Bodenverhältnissen.

Die medizinischen und kosmetischen Wirkungen der Aloe vera sind aus den Wirkungen der Einzelsubstanzen nicht nachvollziehbar. Ein künstliches Gemisch aus den Einzelsubstanzen der Aloe ist daher nicht in der Lage, das komplexe Wirkungsverhalten der Pflanze zu kopieren. Ob es die spezielle Zusammenstellung oder eine noch nicht näher bekannte Substanz ist, die das Geheimnis der Wüstenlilie ausmacht, ist noch nicht abschließend geklärt.

geschnittene Aloe-Blätter werden auf vielen Märkten des tropischen Süd- und Mittelamrikas als Heilpflanzen angeboten

Eine bedeutende Rolle kommt sicherlich den Mucopolysacchariden, langkettigen zuckerartigen Molekülen wie dem Acemannan zu. Sie regulieren den Grad der Elastizität der Haut. Sie steuern die Aufnahme und Abgabe von Lipiden (Fetten), Melaninen (Pigmenten) und Vitaminen. Außerdem aktivieren sie die Stammzellen. Fettsäuren, wie das Cholesterol und ß-Sistosterol wirken entzündungshemmend und regulierend auf die Blutfettwerte. Bei Hautschäden und Schäden der Magen-Darm-Schleimhaut wirken sie regenerativ. Magnesiumlactat soll schmerzlindernd wirken. Auch die Salizylsäure ist für ihre entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung bekannt. Anthrachinone stimulieren den Dickdarm und beschleunigen den Stuhlgang.