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Das
unzureichende Wissen und die unzureichende Aufklärung über die
Zusammenhänge zwischen der zellzerstörenden Wirkung freier Radikale
und dem Auftreten von zahlreichen Zivilisationskrankheiten hat
Wissenschaftler verschiedener medizinischen Fachrichtungen 1992
dazu veranlasst, mit einer Deklaration an die Öffentlichkeit zu
gehen. Dieser Aufruf ist als Deklaration von Santa Tee bekannt
geworden. Sie lautet:
1.
Intensive weltweite Forschungsarbeiten der letzten 15 Jahre zum
Thema "Freie
Radikale" erlauben jetzt im Jahre 1992 die Feststellung,
dass antioxidativen Mikronährstoffen in der Prävention einer Reihe
von Krankheiten erhebliche Bedeutung zukommen dürfte. Unter diesen
Krankheiten sind so schwere Leiden wie Herz-Kreislaufkrankheiten,
cerebrovaskuläre Störungen, verschiedene Formen der Krebskrankheit
sowie andere, in höherem Alter gehäuft auftretende Erkrankungen.
2.
Es besteht heute generelle Übereinstimmung über die Notwendigkeit
weiterer Forschungsarbeiten, sowohl auf der Ebene der Grundlagenforschung
und groß angelegter epidemiologischer Studien als auch in der
klinischen Medizin, so dass noch umfassendere Information verfügbar
wird.
3.
Wesentliches Ziel dieser Bemühungen ist die Prävention von Krankheiten.
Dieses Ziel ist durch die Anwendung von Antioxidantien erreichbar,
die in der Natur vorkommen und physiologische Bedeutung haben.
Leitlinie des präventivmedizinischen Vorgehens sollte es sein,
eine optimale Versorgung
mit diesen antioxidativen Mikronährstoffen sicherzustellen.
4.
Luftschadstoffe wie Smog, Ozon, Stäube etc. sowie Sonnenlicht
und andere Strahlungsquellen sind als Umweltnoxen bekannt. Eine
optimale Versorgung mit nutritiven Antioxidantien leistet einen
wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Schutz vor ihren Schadwirkungen.
5.
Der präventive Nutzen einer Einnahme antioxidativer Mikronährstoffe
soll im öffentlichen Bewusstsein stärker verankert werden. Für
die Anwendungssicherheit antioxidativer Mikronährstoffe wie Vitamin
E, Vitamin C, Carotinoide, alpha-Liponsäure und anderen liegen
unumstößliche Erkenntnisse vor, auch bei sehr hoch dosierter Zufuhr.
6.
Es besteht nunmehr tief greifende Übereinstimmung, dass Regierungsstellen,
Angehörige der Gesundheitsberufe und die Medien bei der Verbreitung
von Präventivkonzepten in der breiten Öffentlichkeit aktiv mitwirken
sollen, speziell vor dem Hintergrund des hohen gesundheitlichen
Nutzens und der dramatischen Kostenexplosion im Gesundheitswesen.
Saas
Fee (Schweiz), am 15. Juni 1992
Prof.
Dr. I. Afanas (Moskau), Prof. Dr. J. E. Buring (Harvard), Prof.
Dr. Dr. A. T. Diplock (London), Prof. Dr. Dr. C. H. Hennekens
(Harvard), PD Dr. B. Kuklinski (Rostock), Dr. M. Maiorino (Padua),
Prof. Dr. L. Packer (Berkeley), Prof. Dr. M. S. Patel (Cleveland),
Prof. Dr. Dr. K. H. Schmidt (Tübingen) u. v. a. m.
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