was sind freie Radikale und
Antioxidantien?
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Freie
Radikale sind instabile hochreaktive Atome oder Verbindungen,
die bevorzugt mit den großen organischen Molekülen der Zelle reagieren,
um diese funktionslos zu machen. Das gemeinsame Charakteristikum
aller freien Radikale ist, dass sie ein einzelnes Elektron zu
viel besitzen oder das ihnen ein Elektron fehlt. Mit aller Macht
versuchen freie Radikale das überzählige Elektron los zu werden
oder eins einzufangen, denn nur eine grade Anzahl von Elektronen
verspricht einen stabilen Zustand. Ein einsames Elektron ohne
Partner bedeutet hohe Reaktionsbereitschaft und ein aggressives
Verhalten gegenüber anderen Molekülen. Trifft ein freies Radikal
daher auf eine organische Verbindung (z. B. eine
ungesättigte Fettsäure), so wird es versuchen, sein einsames
Elektron zu komplettieren oder abzustoßen. Der unvollständige,
ungerade Elektronenzustand des freien Radikals wird auf die ungesättigte
Fettsäure übertragen. Die ungesättigte Fettsäure wird selbst zum
freien Radikal. Die Aufgabe, z. B. als Baustein der Zellmembran
für einen stabilen Schutz nach außen zu wirken, kann die ungesättigte
Fettsäure jetzt nicht mehr erfüllen.
Die
ungesättigte Fettsäure versucht jetzt ihrerseits das Elektron
weiter zu reichen, um wieder in einen stabilen Zustand über zu
gehen. So kommt eine richtige Kettenreaktion in Gang.
Modell
einer Zellmembran: Die zwischen den Fettsäuren eingelagerten Vitamin
E-Moleküle können freie Radikale abfangen, und dadurch die
Kettenreaktion unter den Fettsäuren beenden.
Erst
die Anwesenheit eines Antioxidans stoppt die Kettenreaktion. Bestimmte
in der Zelle vorhandene Vitamine,
Flavonoide und Anthocyane, oligomere
Proanthocyanidine (OPC), Sulfide,
Hormone (Melatonin) und Enzyme
können die Kettenreaktion stoppen. Sie halten das ungeliebte Elektron
fest. Sie verändern sich dadurch zwar selbst und gehen kaputt,
aber das entscheidende ist, das jetzt wichtige organische Verbindungen
der Zelle vor weiterer Zerstörung bewahrt werden. Verbindungen,
die freie Radikale einfangen oder deren zerstörerisches Werk in
der Zelle beenden, nennt man Radikalfänger. Auch die Begriffe
Antioxidans oder Antioxidantien oder antioxidative Vitamine haben
sich dafür eingebürgert. Die antioxidativen Vitamine, die den
Zellschutz übernehmen sind vor allem das Vitamin C, Vitamin E
und ß-Carotin. Antioxidantien werden also von den Zellen benötigt
und müssen allgegenwärtig sein, um irgendwo in der Zelle auftretende
aggressive Radikale einzufangen.
Die
ausreichende Versorgung der Zellen mit Antioxidantien ist von
einer Zelle relativ leicht zu bewerkstelligen. Bedenklich wäre
es, wenn ständig die großen organischen Verbindungen der Zellen
ersetzt werden müssten, weil sie von freien Radikalen zerstört
wurden. Die Angriffsorte der freien Radikale sind nämlich bevorzugt
die empfindlichen großen organischen Moleküle in einer Zelle,
also Proteine, Enzyme, Zellmembranen und das Erbgut. Die Zelle
arbeitet nach dem Motto - lieber hier und dort ein Vitamin opfern
- dafür aber alles in Ordnung halten, was zur Funktion der Zelle
oder des Organismus lebenswichtig ist. Problemtisch ist ein Überschuss
an freien Radikalen, der zu immer mehr Zellschäden führt,
die nicht mehr behoben werden können. U. a. wird auch das natürliche
Altern als Anhäufung von immer mehr Schäden durch freie
Radikale verstanden.
Einen
sicheren Zellschutz durch natürliche Radikalfänger ermöglichen
unsere OPC-Tabletten bzw. Lycopin-Tabletten.
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