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die eigene Herstellung von frischem Getreidegras

Frisches Weizen- oder Gerstengras kann man zwar in den USA in den Gesundheitsecken einiger Health-Food-Shops oder frisch gepresst an einer Bar kaufen, aber in Deutschland ist es praktisch kaum zu bekommen. Es bleiben daher nur zwei Wege: selber kultivieren oder das getrocknete Pulver kaufen.

Marktstand mit frischen Getreidekeimen in New York

Die Eigenproduktion garantiert die Frische, die man von diesem Gesundheitsdrink erwartet. Vorausgesetzt, das Gras wird erst unmittelbar vor dem Pressen geschnitten und dann sofort verwendet. Sauerstoff und Sonnenlicht beginnen nämlich sofort, nachdem die kleinen Pflänzchen nicht mehr über ihre Wurzeln versorgt werden, wichtige Inhaltsstoffe des Weizengrases zu zerstören. Jede Lagerung ist deshalb zu vermeiden.
Wichtig ist auch, dass das Gras richtig gepresst wird. Haushaltsentsafter oder Reiben, die überwiegend durch Messer oder über scharfkantige Flächen oder durch Schleudern die Zellstrukturen aufreißen und zerstören, sind weniger geeignet. Ganz ungeeignet sind Entsafter, die mit Wasserdampf bei hohen Temperaturen arbeiten.

Es gibt praktisch kein anderes Lebensmittel, das so reich ist an Vitalstoffen, wie Getreidekeime und die jungen Gräser. In den Keimen ist alles enthalten, was die junge Pflanze in den ersten 10 Tagen zum Leben braucht. Auch wir Menschen können diese Vitalstoff-Quelle einfach und schnell nutzen. Gerade im Frühjahr, wenn wir frisches Obst und Gemüse kaum zu bekommen oder sehr teuer ist, kann frisches Getreidegras die Lebensgeister wecken und mit allen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen versorgen.

Das Kultivieren vom Weizengras oder Gerstengras sollte am besten im eigenen Garten erfolgen, wo man weiß, wie die Erde beschaffen ist, ob sie Rückstände enthält und auch das Düngen kontrolliert werden kann. Wer keinen Garten hat, kann sich auch mit Fensterkästen oder kleinen Pflanzschalen auf dem Fensterbrett behelfen. Saatgut ist in jeder Saatguthandlung erhältlich. Hochwertiges Saatgut aus biologischem Anbau verspricht eine besonders wertvolle Ernte.
Einen Abend vor dem Säen sollten die Körner im Wasser quellen, dadurch keimen sie schneller. Die Körner werden dicht an dicht auf die Erde gelegt und mit einer Folie bespannt. Erst wenn Triebspitzen zu sehen sind, meist am vierten Tag, sollten die Keime dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Mit viel Licht und etwas Wasser wachsen die Pflanzen in 7 bis 10 Tagen ca. 10 cm hoch. Das ist auch schon der richtige Erntezeitpunkt, denn die junge Pflanze enthält jetzt noch die Kraftvorräte aus dem Weizenkorn, hat aber andererseits auch schon durch eigenes Chlorophyll wichtige Vitalstoffe mit Hilfe des Sonnenlichts aufgebaut. Erst nach zwei Wochen sinkt der Nährstoffgehalt im Gras deutlich ab. Das Weizen- bzw. Gerstengras ist dann nicht mehr gehaltvoller, als jeder andere Halm, den man auf unseren Wiesen und Äckern findet.
Wem dies alles zu umständlich ist, der kann sich Weizengras-Pulver oder Gerstengras-Pulver auch bei uns bestellen. Hier achten Experten darauf, dass nur hochwertiges Saatgut zum Einsatz kommt, Boden- und Wasserqualität stimmen und zum richtigen Zeitpunkt geerntet wird. Das Gras wird noch vor Ort gepresst und in Sekundenschnelle sprühgetrocknet, um als gehaltvolles und lange lagerfähiges 

Weizengras-Pulver oder Gerstengras-Pulver  

in den Handel zu kommen.