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Der
Feigenkaktus (Opuntia ficus indica) wird in Mexiko auch "Nopal" genannt.
Die Blätter des Feigenkaktus sind bekannt für seine Zucker und Cholesterin
senkende Wirkung. Diese Blätter nennen die Mexikaner Nopales oder
Nopalitos, wenn sie noch zart und jung sind.

Nopal-Kaktus
60 Kapseln
14,98
Euro
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Zutaten:
1 Kapsel enthält:
Kaktusblüten- (200 mg) und Kaktusfrucht-Extrakt
(50 mg) aus Opuntia ficus indica,
Gelatine, Milchzucker,
Vitamin E (6 mg),
Kartoffelstärke, pflanzliche Fette, Farbstoff E
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Verzehrempfehlung:
3 mal täglich 1-2 Kapseln
vor oder zu den Mahlzeiten
mit etwas Flüssigkeit nehmen.
Neben
dem hipoglycämischen Effekt (Senkung
des Glucosespiegels) bei Diabetikern konnten mexikanische Ärzte auch bei
nicht-diabetischen Personen mit Übergewicht eine Abnahme des Körpergewichts
und eine Senkung von Cholesterol und Tryglyceriden im Blutserum
feststellen. Die Patienten hatten während 10 Tagen vor jedem Essen Feigenkaktus-Kapseln zu sich genommen.
Manche Ärzte empfehlen daher Nopal-Kapseln auch zur Gewichtsabnahme. Für
große Aufmerksamkeit sorgte vor einigen Jahren als der in Paris lebende
deutsche Modezar Karl Lagerfeld plötzlich erheblich schlanker geworden war.
Unter anderem hatte sein Arzt ihm eine Diät zusammengestellt, bei der ein
Nopal-Extrakt angewendet wurde.
Der
Feigenkaktus scheint auch ein wirksames Mittel zur Senkung der Magensäure
zu sein. Die Pflanze kann daher zur Behandlung von Störungen des
Säurehaushalts des Magens genutzt werden, wodurch man bestimmte Geschwüre
des Magens und des Zwölffingerdarms vermeiden kann.
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Nopal
senkt Blutzucker und Cholesterin
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In
der Gegend um die Pyramiden von Teotihuacan in Mexiko, wo das
Opuntien-Anbaugebiet Milpa Alta liegt, tritt Diabetes mellitus äußerst
selten auf. Erst relativ spät
hat man dafür eine plausible Erklärung
dafür gefunden. Heute geht man davon aus, dass der hohe Verzehr von
Nopales, also den Blättern des Feigenkaktus, innerhalb
der indianischen Bevölkerung dafür ursächlich ist.
Marktstand
in Zacatecas (Mexiko) - die Nopalitos werden als
ganzes, geschnitten oder als Salat angeboten

Man stellte fest, dass die
unverdaulichen Fasern im Feigenkaktus zusammen mit viel Flüssigkeit stark
aufquellen und Ihr Volumen erweitern können. Diesen Effekt kann man gut zur
Minderung übergroßen Appetits nutzen.
Die
bisher vorliegenden klinischen Untersuchungen mit Diabetes-Patienten
bestätigen die antidiabetische Wirkung der Opuntien-Blattsprosse. Was die
indianische Bevölkerung der mexikanischen Hochebene also schon lange nutzt,
findet seine Bestätigung durch die moderne Medizin. Blutuntersuchungen
haben gezeigt, dass durch die Nopal-Blätter die Triglyceride, also die
Blutfette, das Cholesterin und der Zuckergehalt im Blut gesenkt wird.
Besonders
verdient gemacht um die Erforschung
der Wirkungen der Opuntien hat sich eine Ärzte-Gruppe in Mexiko.
Frati-Munari und Kollegen untersuchten frische, gekochte, geschälte, frisch
gepresste und zu Extrakten
verarbeitete Nopalitos. Immer wieder stießen sie auf eine für den
Diabetiker interessante Senkung der Serumkonzentrationen von Cholesterol,
Triglyceriden und Glucose. Messungen nach zehntägigem Verzehr des Gemüses
(3x täglich 100 g) zeigten signifikant niedrigere Werte für alle drei
Parameter. Der Effekt war
besonders deutlich bei Patienten, die an Diabetes oder Fettleibigkeit
litten. Bei gesunden Patienten mit Normalgewicht oder geringem Übergewicht
(bis 8%) waren die Ergebnisse
teilweise nicht signifikant. Der regelmäßige Verzehr der Blattsprosse kann
daher für Patienten mit Hyperlipidämie (zu hohe Blutfettwerte), Diabetes
mellitus oder Fettleibigkeit sehr hilfreich sein.
Was
die Ärzte zunächst nur für die indianische Bevölkerung herausfanden, dass
nämlich eine überall in der mexikanischen Hochebene wachsende Pflanze
Schutz vor sehr vielen Zivilisationskrankheiten bietet, wird mittlerweile
weltweit anerkannt und genutzt. Nicht nur wenn teure Arzneimittel bei einem
mangelhaft ausgebauten Gesundheitssystem kaum bezahlbar sind, sondern auch
dann wenn man natürliche Mittel den synthetischen Präparaten vorzieht, ist
der Nopal die ideale Hilfe. Eine
Verbesserung der Symptome erfolgt bei Diabetes-Patienten auch nach
regelmäßiger Einnahme des
Nopal-Saftes. Insulin und Glukose-Werte normalisierten sich, Cholesterol
und Triglycerid-Werte konnten gesenkt werden.
Der Saft aus frisch gepressten Nopalitos der Art
Opuntia streptacantha zeigte auch an Kaninchen, denen künstlich die
Bauchspeicheldrüse entfernte wurde, einen Abfall der Glukosewerte, und zwar
bereits in den ersten vier Stunden nach der Einnahme.
Die Wissenschaftler vermuten als wirksames Prinzip eine ähnlich hohe
Konzentration der Glukose-6-phosphat-Isomerase in O. streptacantha wie sie
für O. ficus indica nachgewiesen werden konnte.
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