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Wirkungen des Feigenkaktus (Nopal, Opuntia ficus indica)

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Blase und Prostata

Da es die wohlschmeckenden Kaktusfeigen bei uns nur selten auf Märkten zu kaufen gibt, kann man jetzt den wertvollen Extrakt der Früchte und Blüten als Kaktusfeigen-Kapseln (Opunzia) zu sich nehmen.

neue Forschungsergebnisse zum Feigenkaktus

Wissenschaftler des Soroka Medical Centers und Israel beschäftigen sich schon seit langem mit Problemen der Blase. Während ihrer Forschungsarbeit fiel ihnen auf, dass die in Mexiko lebenden Ureinwohner bereits seit Jahrhunderten die Blüten und Früchte des Feigenkaktus (Opuntia ficus indica) essen, um die Blasenfunktion erfolgreich zu stärken. Zur Erntezeit, wenn die Früchte oder auch fritierte Blüten häufig gegessen werden, mussten besonders ältere Männer und Frauen nachts seltener "raus", der nächtliche Harndrang ließ nach.

Dies sprach für eine blasenstärkende Wirkung der Früchte und insbesondere der Blüten. Die Kontrolle über die Harnentleerung gelingt besser. Daher wurde die klinische Wirksamkeit der Blüten an Männern mit Prostataproblemen untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung überraschten sogar die Mediziner: Bei über 80% der Patienten ließ der Harndrang deutlich nach, wenn die Männer über drei Monate regelmäßig Opunzia-Kapseln eingenommen hatten. Verantwortlich hierfür - so vermuten die Wissenschaftler - ist das in Opuntien enthaltene ß-Sitosterin. Es wirkt wie eine "Blasenschranke", normalisiert die Funktion der männlichen Prostata und unterstützt den Schließmuskel der Blase. Die bessere willentliche Kontrolle dieses Muskel kommt vielen Menschen zu gute.

Dazu Dr. Israel Levin, Urologe am Soroka Medical Center: "Unsere Untersuchungen waren so erfolgreich, das jetzt weitere Studien folgen werden". Dabei soll insbesondere der blasenstärkende Effekt bei Frauen im Vordergrund stehen. Denn jede 10. Frau, besonders Frauen, die mehrere Geburten hinter sich haben, bekommen im Alter Probleme mit dem Wasserhalten.

In Mexiko haben sich die Forschungen auf die Blätter des Feigenkaktus konzentriert. Der in Mexiko als "Nopal" bezeichnete Feigenkaktus hat interessante Wirkungen, die dem Diabetiker und Personen mit hohem Cholesterinspiegel zu Gute kommen. Klinische Studien konnten die Blutzucker- und Blutfettsenkung nachweisen.