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Feigenkaktus-Extrakte (Opuntia) können
das Anschwellen der Prostata im Alter verhindern und damit Beschwerden beim
Wasser lassen vorbeugen.
Da
es die wohlschmeckenden Kaktusfeigen bei uns nur selten auf Märkten zu
kaufen gibt, kann man jetzt den wertvollen Extrakt der Früchte und Blüten
als Opunzia-Kapseln
zu sich nehmen.
Opuntien-Früchte und -Blüten enthalten neben vielen Vitaminen
und Mineralstoffen den Stoff Beta-Sitosterin, der auch in
geringen Mengen in einigen anderen Pflanzen vorkommt. Der Extrakt aus den
Früchten oder Blüten muss über einen Zeitraum von 3-4 Monaten genommen
werden, denn wie bei vielen natürlichen Produkten tritt die Wirkung langsam
und schonend ein. Erst wenn nach wenigen Monaten ein höherer ß-Sitosterin-Spiegel erreicht ist, kann dieser dass
Wachstum der Zellen in der Prostata behindern. Warum gerade
Kaktusfeigenextrakte eine so gute Wirkung zeigen, ist noch nicht genauer
untersucht. Eventuell haben weitere Inhaltsstoffe der Früchte oder der
Blüten eine ergänzende Wirkung.
Lycopin, ein Inhaltsstoff der Tomate,
kann tegelmäßig und in ausreichender Menge
genommen, Prostata-Krebs vorbeugen.
Unter dem Titel
Treatment of Benign Prostatic Hypertrophy with
Opuntia ficus-indica
ist eine klinische
Studien zur Wirksamkeit eines Extraktes aus Feigenkaktus-Blüten
veröffentlicht worden, deren deutsche Zusammenfassung wir nachfolgend
wiedergeben:
Klinische Studien mit
einer Zuberei-tung aus den getrockneten Blüten
des Kaktus Opuntia ficus
indica, allgemein bekannt unter dem Namen
Feigenkaktus, haben eine Verbesserung verschiedener subjekti-ver
Beschwerden der gutartigen Pros-tatahypertrophie
gezeigt. Der Wirkmechanismus dieses Präparats ist noch nicht genau geklärt.
Opunzia-Kapseln
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für eine gesunde Prostata (Vorsteherdrüse)
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Bereits
25 bis 30 Prozent der 40jährigen Männer leiden an einer Verengung der
Harnröhre im Bereich der Prostata. Diese typische Alterserscheinung des
Mannes wird auch benigne Prostatahyperplasie,
abgekürzt BPH genannt. Im Alter zwischen 40 und 50 macht sich die Harnröhrenverengung
kaum bemerkbar. Aber bereits ab 70 Jahre klagt jeder 2 Mitteleuropäer über
Miktionsbeschwerden, also Beschwerden beim Harnlassen. Die Vergrößerung der
Vorsteherdrüse ist nichts krankhaftes, es hängt vielmehr davon in welche
Richtung sich die Prostata vergrößert. Ein Wachstum des Inneren der Drüse
führt zu einer Verengung der Harnröhre, denn die Prostata umschließt die
Harnröhre. Durch den verengten Kanal kommt es zu zahlreichen Beschwerden
des Wasserlassens
·
verzögerter Beginn und längere Dauer
·
schwacher Harnstrahl
·
häufige Unterbrechung des Harnstrahls
·
Restharnbildung in der Blase
·
gehäufter nächtlicher Harndrang
·
Schmerzen beim Wasserlassen
·
ständiger Harndrang bis zur Inkontinenz
Auslöser
der Prostatavergrößerung sind Hormone, Wachstumsfaktoren und die Ernährung.
Eine erbliche Komponente gilt als unwahrscheinlich.
In
vielen Ländern hat sich die Praxis des kontrollierten Zuwartens bewährt,
d.h. der Mann ist unter jährlicher Beobachtung des Arztes und wird durch
eine spezielle pflanzenreiche Ernährung oder entsprechende pflanzlicher
Präparate behandelt. Zahlreiche Pflanzen zeigen in klinischen Prüfungen sher günstige Effekte auf das Miktionsverhalten des
älteren Mannes. Dabei fällt auf, dass eine frühzeitige oder eventuell
lebenslange Kost mit bestimmten Wirkstoffen aus Gemüse- oder
Arzneimittelpflanzen am ehesten Erfolge zeigt oder das Auftreten von
Beschwerden im Alter ganz verhindern kann.
Wirksame Substanzen enthalten u.a.
Brennnesselwurzeln, Feigenkaktusfrüchte und -blüten, Kürbiskerne, Roggenpollen,
Sägepalmenfrüchte. Eine zentrale Rolle im Stoffwechsel der Prostata spielt ß-Sitosterin. Das Enzym 5-α-Reduktase, das das
Zellwachstum der Prostata auslöst, wird durch ß-Sitosterin
in seiner Aktiviät gehemmt. ß-Sitosterin
kann aber offensichtlich auch den Einfluss von Wachstumsfaktoren
reduzieren. Selbst eine Hemmung von Tumorzellen durch ß-Sitosterin
wurde beobachtet. Der genaue Mechanismus ist aber noch unbekannt. Da die
reine Substanz in viel höheren Mengen genommen werden muss, als in bestimmten
Früchten enthalten ist, spricht viel dafür, dass noch weitere in den
Pflanzen enthaltenen, sehr ähnliche Substanzen eine gleichartige Wirkung
haben oder zumindest die Wirkung des ß-Sistosterins
verstärken.
Feigenkaktus-Extrakte
(Opuntia) können das Anschwellen der Prostata im
Alter verhindern und damit Beschwerden beim Wasser lassen vorbeugen.
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