Tipps,
wie Sie Migräneattacken
vermeiden können
Im
Sommer 1993 wurden auf der 41. Jahrestagung der Gesellschaft
für Arzneipflanzenforschung die neuesten Forschungsergebnisse
über Mutterkraut ausgetauscht. Danach gelten heute folgende Wirkungen
der Inhaltsstoffe als gesichert:
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antirheumatisch
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antibakteriell
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fungizid (pilztötend)
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entzündungshemmend
Die
Wirkung des Mutterkrauts wird mit dem Gehalt an Parthenolid
erklärt. Dieser Stoff beeinflusst das Schmerz- und Entzündungs-
Geschehen im Kopf, in dem das unkontrollierte Freisetzen von
Serotonin im Gehirn unterbunden wird. Die Naturheilkunde
greift deshalb schon lange auf Mutterkraut zurück.
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Mutterkraut
in einer wissenschaftlichen Studie
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Mutterkraut (Tanacetum
parthenium) |
Mutterkraut,
lateinisch auch Tanacetum parthenium genannt, ist eine etwa 60
cm hoch wachsende Zierpflanze, die bei uns manchmal in Gärten,
auf Schotterwegen oder Schutthalden wächst. Sie duftet kamillenartig,
manchmal auch etwas unangenehm. Die Blätter schmecken bitter.
Die
Ähnlichkeit zur Kamille zeigt sich besonders in den Blütenköpfchen
(Durchmesser 1,5 - 2 cm) mit ihren gelben Röhren- und weißen Zungenblüten.
Die Blütenköpfchen sind in einer unregelmäßigen Doldentraube angeordnet,
die Zungenblüten sind aber etwas kürzer und breiter als bei der
Kamille. Größere Unterscheidungsmerkmale findet man bei den Blättern,
die beim Mutterkraut in breite Lappen eingeschnitten sind. Bei
der Kamille sind sie zu sehr schmalen Zipfeln gefranst. Bisweilen
sind Stängel und Blätter des Mutterkrauts leicht behaart.
Die aus Kleinasien stammende Pflanze gelangte etwa um 300 v. Chr.
nach Griechenland und breitete sich bald über den gesamten Balkan
aus. Der griechische Arzt Dioscurides empfahl Mutterkraut als
fiebersenkendes und antirheumatisches Mittel. Während des Mittelalters
fand das Mutterkraut in den Kräutergärten ganz Europas, vor allem
aber England große Verbreitung. Noch heute heißt die Pflanze in
England "Feverfew", was so viel wie "wenig Fieber"
bedeutet. Die Engländer des 18. Jahrhunderts bezeichneten das
Mutterkraut auch als ihr Aspirin. Mutterkraut ist heute als getrocknete
oder frische Pflanze, pulverisiert oder als Extrakt in Tabletten-
oder Kapselform im Handel. In England verbreitet ist der Verzehr
der frischen oder getrockneten Blätter des Mutterkrautes in Salaten,
als Gemüse oder Brotbelag. Auch zahlreiche leicht bitter schmeckende
Tees als Beutel oder als lose Ware sind bekannt.
Die Mutterkraut-Pflanze riecht angenehm, aromatisch, die Blätter
schmecken jedoch bitter. Um den Geschmack der frischen Blätter
abzumildern, werden die Blätter in England gern auf einem Sandwich
gegessen. Natürlich kann man Mutterkraut auch unter einen ganz
normalen grünen Salat mit Tomaten, Gurken oder andere frische
Kräuter mischen. Als Tabletten genommen,
spart man sich die Aufzucht im Garten und hat immer eine gleich
stark dosierte Anwendung.
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