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Ursachen

Die Ursache der Venenschwäche ist oft erblich bedingt. Zusätzlich wird die Entstehung von Venenleiden von Risikofaktoren begünstigt:

  • erbliche Veranlagung zur Venen- und Gewebsschwäche

  • einseitig sitzende und stehende Tätigkeiten

  • zu wenig Bewegung (kein Sport)

  • Übergewicht und Verstopfung (Fehlernährung)

  • Rauchen

  • enge, durchblutungsfeindliche Kleidung (einschnürende Strümpfe und Schuhe, hohe Absätze)

  • höheres Lebensalter

  • bei Frauen: Schwangerschaft

  • lange Flugreisen

  • Einnahme der "Pille"

  • Wärmeeinwirkung (Sauna)


Rotes Weinlaub

 

Anwendungsgebiete

  • zur Stärkung der Venen
  • bei Krampfadern
  • bei schweren, müden Beinen
  • gegen Schwellungen

 

Rotes Weinlaub
zur inneren Anwendung

Rotes Weinlaub
zur direkten Anwendung für die Beine

Risokofaktoren für Venenprobleme

die Rolle des Weins
in der Volksmedizin

 

 

 

 


 

Venenschwäche und was man tun kann


Venenleiden sind eine echte Volkskrankheit. In Deutschland gibt es ca. 12 Mill. Betroffene mit chronisch-venöser Insuffizienz, wie der Mediziner sagt. Der Volksmund nennt es einfach Krampfadern. Dabei hat dieser Begriff nichts mit Krämpfen zu tun. Er leitet sich vielmehr von der althochdeutschen Bezeichnung "krumpf" für krumm ab. Krampfadern sind nicht nur ein Schönheitsproblem sondern ein Hinweis auf eine allgemeine Venenschwäche, und zwar auch von Venen, die nicht wie die Beinvenen äußerlich sichtbar verlaufen. Aber auch bei einem Venenleiden der Beine handelt es sich nicht um eine Bagatelle, sondern um eine fortschreitende, chronische Krankheit, die im Endstadium zu offenen Beingeschwüren führen kann.

In den Venen fließt das Blut zum Herzen zurück. Ca. 7000 Liter Blut werden täglich durch unseren Körper gepumpt. Wenn die Spannung der Gefäßwände oder das sie umgebende Bindegewebe zu schwach ist, haben die Venen keinen ausreichenden äußeren Halt, sie dehnen sich aus. Die Venenklappen können nicht mehr richtig schließen und der Rücktransport des venösen Blutes zum Herzen ist gestört. Durch den entstehenden erhöhten Druck in den Venen kann nicht genug Gewebsflüssigkeit abtransportiert werden, es kommt zu einem Ödem, einer Flüssigkeitsansammlungen. Bereits bei ersten Anzeichen einer Venenschwäche sollte eine Behandelung anfangen, denn eine fortgeschrittene Gefäßschädigung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Je wärmer es draußen ist, desto häufiger treten Beschwerden auf.
Erste Warnzeichen einer Venenschwäche sind:

  • abendliches Anschwellen der Knöchel

  • schwere, müde Beine

  • Kribbeln, Jucken und Schmerzen

  • Besenreißer im Knöchelbereich

Man geht heute davon aus, dass eine allgemeine Schwäche der Blut-Gefäße, auch durch den Angriff freier Radikale verursacht wird. Das Reparatur-System der Zellen ist überfordert, wenn nicht genug antioxidative Vitamine oder Anthocyane mit der Nahrung aufgenommen werden. Diese sogenannten Radikalfänger sind nämlich ein optimaler Schutz vor Schäden an den Gefäßwänden. 

Was kann man tun, wenn bereits erste Anzeichen von Krampfadern zu erkennen sind?

  • Besonders wirksam ist die Kompressionstherapie. Durch das Tragen von Kompressionstrümpfen bzw. Strumpfhosen wird von außen Druck auf die schwachen Bindegewebe ausgeübt und der Rückfluss des Blutes verbessert sich.

  • Hochlagern der Beine in Arbeitspausen oder am Abend können Erleichterung verschaffen.
    Pflanzliche Präparate mit gefäßabdichtenden Wirkstoffen verbessern die Blutzirkulation.

  • Besonders bewährt hat sich ein Extrakt aus der Rosskastanie oder aus dem roten Weinlaub. Beide Pflanzen enthalten Vitalstoffe, deren Einnahme einen positiven Effekt auf die Stabilität der Venen hat. In wissenschaftlichen Studien haben sie eine abdichtende Wirkung an den geschädigten venösen Gefäßen gezeigt, so dass weniger Wasser in das umliegenden Gewebe eingelagert wird. Zugleich wird der Querschnitt der krankhaft erweiterten Venen verringert.

  • Auch die äußerliche Anwendung von Venensalben kann als unterstützende Maßnahme empfohlen werden, sie zeigt aber nicht die deutlichen Ergebnisse der innerlichen Einnahme.