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Vitamin
C - Vorkommen und Wirkung |
Vitamin C ist das bekannteste von allen Vitaminen. In den siebziger
Jahren machte der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling
das Vitamin populär, in dem er Mega-Dosen von einigen Gramm
täglich nahm. Linus Pauling wurde zum Begründer der
orthomolekularen Medizin. Auch nach seinem Tod werden die Theorien
des Nobelpreisträger für Chemie und Frieden noch immer
von eingefleischten Medizinern und Pharmakologen belächelt.
Obwohl immer mehr Studien in den letzten drei Jahrzehnten den
positiven Einfluss des Vitamins auf Prophylaxe und Therapie vieler
Erkrankungen haben zeigen können.
Dass
eine obst- und gemüsereiche Ernährung hinsichtlich einiger
Krankheiten einen sehr positive Effekt hat, ist nicht neu. Trotzdem
fällt es Wissenschaftlern noch schwer, diesen Effekt an einen
bestimmten Nährstoff festzumachen. Beim Vitamin C sind sich
die Forscher aber ziemlich sicher. Nach dem heutigen Wissensstand
spielt Vitamin C eine ganz zentrale Rolle als Schutzsubstanz für
die Zellen. Untersuchungen zeigen regelmäßig einen
Zusammenhang zwischen niedrigen Plasmaspiegeln von Vitamin C und
erhöhtem Vorkommen bestimmter Krebsarten. Eine gute Vitamin
C-Versorgung schützt also vor Tumoren. Vitamin C ist das
am wenigsten toxische und am besten verträgliche Präventionsmittel.
Es bietet einen besonders starken Schutz vor Krebs der Mundhöhle,
des Rachens, der Speiseröhre, des Magens, der Brust, der
Lunge, des Enddarms und des Gebärmutterhalses.
So
weit man heute weiß, verhindert die Ascorbinsäure die
Entartung gesunder Zellen zu Krebszellen und sie hemmt deren Vermehrung.
Einige Studien zeigten sogar eine Umkehr des Entartungsprozesses
zur normalen Zelle. Vitamin C scheint sowohl direkt auf krebsauslösende
Substanzen zu wirken, in dem es diese inaktiviert, oder es schützt
die empfindlichen DNA-Strukturen des Zellkerns.
Für die Hemmung der Tumorentstehung bedarf einer intakten
Abwehr. Vitamin C stärkt sowohl die zelluläre Immunabwehr,
in dem es die Lymphozyten und die Makrophagen aktiviert, als auch
die hormonbedingte Abwehr, weil Vitamin C-Gaben die Serumkonzentrationen
der Immunglobuline erhöhen.
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