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der Wein in der Volksmedizin
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Der
Wein findet bereits seit Jahrtausenden eine vielseitige Anwendung
in der Volksmedizin.
Die
Kultivierung der Weinrebe wurde schon in der Bibel erwähnt. Noah
soll nach der Sintflut den ersten Weinberg gepflanzt haben. Die
Ägypter haben schon 3.500 v. Chr. den Weinanbau praktiziert und
seine Herstellung auf Papyrus festgehalten. In alten Weinkrügen
hat man Spuren jahrtausende alter Weinreste gefunden. Heute geht
man davon aus, dass die weltweit verwendete Weinrebe Vitis vinifera
aus Kreuzungen mit den Wildreben, den Subspezies sylvestris und
caucasia, hervorgegangen ist. Die Kultivierung begann wahrscheinlich
in der Region des Kaspischen Meeres und hat sich von dort nach
Westen und Osten ausgedehnt.
Bereits
die Ägypter, Griechen und Römer lobten die medizinischen Eigenschaften
der Weintrauben und empfahlen reife Trauben oder Rosinen zur Traubenkuren.
Die in den Trauben enthaltenen Weinsäure-Salze (Tartrate) haben
eine laxierende (abführende) und diuretische (entwässernde) Wirkung.
In der Volksmedizin hat sich eine Anwendung bei Magen-, Darm-,
Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen sowie bei Gicht etabliert.
Der Saft der unreifen Beeren wurde bei Halsentzündungen eingesetzt.
Auf
Kranke und Genesende soll Wein anregend wirken. Über viele Jahrhunderte
waren Weine deshalb die Grundlage zahlreicher Arznei-Rezepturen
zum Einreiben oder zur inneren Anwendung: Die im Pepsinwein enthaltenen
Enzyme fördern die Verdauung, Bitterstoff-Auszüge des Wermuts
regen den Appetit an, gegen Frauenleiden und für Senioren gibt
es allerlei Tonika und Einschlafhilfen auf Weinbasis. Franzbrandweine
oder Kampferweine regen über die Haut die Durchblutung an.
Die
Blätter der Weinrebe haben eine adstringierende (zusammenziehende)
und hämostatische (blutgerinnungsbeeinflussende) Wirkung. Sie
finden deshalb in einigen Mittelmeerländern Anwendung bei Krampfadern,
Hämorrhoiden, zur Wundheilung und bei Durchfallerkrankungen.
| Gesundheit
aus der Weinrebe |
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Produkte stehen für Ihre Gesundheit zur Verfügung:
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