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Melatonin bestimmt den Körperrhythmus und fördert den Schlaf


Im Alter lässt die körpereigene Synthese des Hormons nach. Die Folge sind Schlafstörungen, denn der Körper findet nicht mehr seinen Rhythmus. Den gleichen Effekt beobachtet man auch nach langen Fernreisen, wenn man durch die geänderten Hell-Dunkel-Phasen keinen Schlaf findet. 

Bereits winzige Spuren vom Hormon als Tabletten - kurz vor dem Zubettgehen genommen - genügen, um den Rhythmus wieder zu finden.

 

Melatonin-Tabletten

  • gegen Winterdepressionen

  • gegen Jet-lag

  • leitet den Schlaf ein

  • macht freie Radikale unschädlich

  • verbessert die Abwehr

  • zum Schutz der Zellen

  • bei Stress

  • bei hoher Umweltbelastung

länger Leben mit Melatonin

Dass Melatonin auch Alterungsprozesse stoppen kann, ist in der Wissenschaft noch umstritten, zumindest für den Menschen gibt es bisher keine experimentellen Daten. Bisher konnte eine Lebensverlängerung nur im Tierexperiment nachgewiesen werden. Erhielten Mäuse im Futter Melatonin beigemischt, alterten sie wesentlich langsamer. Auch alten Mäusen, denen die Zirbeldrüse von jungen Artgenossen eingesetzt wurde, lebten länger als Mäuse, die nicht in den Vorzug diese Verjüngungsoperation kamen. Offensichtlich wurde durch die Zirbeldrüsen-Implantation wieder verstärkt Melatonin gebildet, was den Aterungsprozess verlangsamte.

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Melatonin ist der Taktgeber für unseren inneren Rhythmus. Der Tag-Nacht-Rhythmus und der Jahreszeiten-Rhythmus wird vom Melatonin gesteuert.

Melatonin produziert der Körper normalerweise in ausreichender Menge in der Zirbeldrüse, die an der Gehirnbasis liegt. Bereits winzige Spuren des Hormons reichen aus, um die innere Uhr des Menschen zu regulieren. Bei Fernreisen gerät die innere Uhr durch die Zeitverschiebung aus dem Takt, man fühlt sich schlapp und schläft schlecht. Studien haben gezeigt, dass Melatonin, ein einziges Mal zur neuen Schlafenszeit eingenommen, den Jet-lag bekämpft. Wichtig ist allerdings der richtige Zeitpunkt der Einnahme.

SonnenuntergangMelatonin ist auch der Dirigent des Jahreszeiten-Rhythmus. Die Melatonin-Wirkung gegen Winterdepressionen gilt heute als gesichert. Im Winter stellen sich bei Millionen Menschen jahreszeitlich bedingte Stimmungsstörungen ein. Man schätzt das jeder 5. davon betroffen ist. Winterdepressionen entstehen nicht, weil die Nächte lang und die Tage trüb sind, sondern weil die Morgendämmerung später einsetzt und kaum wahr genommen wird. Helles Kunstlicht am Morgen wird daher als Mittel der Wahl propagiert. Es wirkt als Rhythmusgeber genauso wie Melatonin. Regelmäßige Melatonin-Gaben am Abend haben die gleiche Wirkung, wie helles Licht am Morgen. Sie lassen uns trübe Tage und jahreszeitliche Schwankungen der Tageslänge leichter ertragen.

Die körpereigene Melatonin-Produktion beträgt nur 0,02 mg täglich. Diese Menge reicht aus, um den Körper im zeitlichen Tagt zu halten. Die Melatonin-Produktion beginnt sobald es draußen dunkel wird, als Folge geht der Blutdruck runter, das Herz schlägt langsamer, der Stoffwechsel wird gedrosselt, man wird müde. Durch die Melatonin-Gabe sinkt auch die Körpertemperatur leicht ab. Im Vergleich mit nicht behandelten Versuchspersonen wurde nicht nur der Schlaf schneller eingeleitet, auch die Schlafqualität und die Schlafdauer wurde nach der Melatonin-Einnahme subjektiv als verbessert empfunden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Schlafmitteln beeinflusst Melatonin nicht die REM-Phasen. 

Die höchste Melatonin-Ausschüttung findet nachts zwischen zwei und vier Uhr statt. Sobald die Photorezeptoren der Netzhaut wieder Licht empfangen, wird die Melatonin-Produktion runtergefahren. Offensichtlich sind aber nicht nur die Rezeptoren in der Netzhaut an der Regulation beteiligt, auch eine intensive Bestrahlung der Haut scheint dem Körper den beginnenden Tag zu melden.

Bei Schichtarbeitern, bei denen sich der Tag-Nacht-Rhythmus arbeitsbedingt häufig ändert, kann Melatonin hilfreich sein. Ebenso bei Blinden, die aufgrund der fehlenden Lichtsteuerung unregelmäßig "um die Uhr driften", wurde Melatonin bereits erfolgreich eingesetzt.