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Empfehlungen der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein zur Förderung biologischer Heilverfahren bei Krebs. Der Verein gibt mehrere Broschüren und Zeitschriften heraus, unterhält in 11 Städten Beratungseinrichtungen und ist auch im Internet  unter www.biokrebs.de zu erreichen. Im nachfolgenden werden einige nützliche Ernährungs-Hinweise aus den Unterlagen dieses Vereins wiedergegeben. 

Bei der Ernährung muss vor allem auch auf eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen geachtet werden. Ein Mangel an diesen Vitalstoffen begünstigt das Entstehen von Krebs und beeinträchtigt die Genesung. Vor allem drei Vitamine spielen im Krebsgeschehen eine wichtige Rolle. Das sind Vitamin A und seine Vorstufe, das ß-Karotin, sowie die Vitamine C und E. Vitamin A schützt vor allem die Epithelzellen vor Entartungen, also die Zellen der Haut und aller inneren Schleimhäute. Rund 80 % aller Krebserkrankungen haben hier ihren Ursprung. Fast alle Tumore mit Organbefall gehören dazu. Die Vitamine C und E sowie die Karotine helfen den Abwehrzellen besser zu arbeiten, vor allem aber sind sie als "Radikalfänger" unentbehrlich. Durch unsere moderne Lebensweise entstehen im Körper so genannte freie Radikale, winzige, sehr aggressive Molekülverbindungen. Sie schädigen die Zellwände und dringen bis in den Zellkern vor, wo sie das Erbgut – die Gene – so verändern können, dass Krebszellen entstehen können.

Freie Radikale werden durch Schadstoffe, Ernährungsfehler, Genussmittel, Zigarettenrauch, erhöhten Alkoholkonsum, Umweltgifte, Stress und viele andere Faktoren erzeugt. Insbesondere entstehen sie auch bei der Strahlen- und Chemotherapie und verursachen hier oft die schlimmen Nebenwirkungen.

Um dem Körper genügend Radikalfänger zuzuführen, reicht auch die Vollwertkost nicht immer aus. Dann sollten diese Vitamine zusätzlich eingenommen werden. Da die Schutzvitamine am wirksamsten sind, wenn sie zusammen mit den natürlichen Begleitstoffen aus der Nahrung aufgenommen werden, sollte versucht werden, den Bedarf mit der Ernährung zu decken und nur bei besonderen Belastungen auf zusätzliche Präparate zurückzugreifen.

Der Bedarf an Mineralstoffen lässt sich im Allgemeinen durch eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung decken. Eine zusätzliche Gabe kann nötig sein, wenn Verdauungs- oder Stoffwechselstörungen bestehen oder wenn pflanzlichen Nahrungsmittel schlecht vertragen werden. Dann sollte ein Präparat eingenommen werden, das diese Stoffe in einem biologischen Verhältnis zueinander enthält und in Mengen, wie sie der Körper braucht.

Bei den Spurenelementen wird der Einfluss von Selen, Zink, Kupfer und Eisen auf das Krebsgeschehen diskutiert. Mit Ausnahme von Selen können noch keine Empfehlungen für ein zusätzliche Einnahme gegeben werden – es sei denn, der Arzt stellt einen Mangel fest.

Nicht nur die genannten Vitamine und Spurenelemente schützen vor Krebs und hemmen seine Ausbreitung. In vielen Pflanzen sind auch noch wirksamerer Schutz- und Hemmstoffe enthalten. Sie machen Schadstoffe unschädlich, helfen dem Stoffwechsel bei der Entgiftung, unterstützen die Reparatur geschädigter Zellen, blockieren die Ansiedlung abgetrennter Krebszellen und aktivieren die Abwehrzellen. Das ist ein Grund mehr, sich bevorzugt mit pflanzlicher Kost zu ernähren. Ein hoher Anteil an Tumor hemmenden Bestandteilen ist v. a. in folgenden Pflanzen nachgewiesen: Knoblauch, Brokkoli, Grünkohl, Tomaten, Sojabohnen, Möhren sowie in den verschiedenen Getreidesorten. Zur Regulierung des Stoffwechsels und zur Entgiftung gibt es noch weitere Möglichkeiten. Eine davon ist die sogenannte Darmsanierung oder mikrobiologische Therapie. Langjährige Zivilisationskost, vor allem aber Zytostatika oder Antibiotika, können die Darmflora schädlich beeinflussen. Die Funktion unseres Immunsystems hängt jedoch stark von einer gesunden Darmflora ab. Sie kann durch Zuführung nützlicher Darmkeime wieder regeneriert werden. Selbst können Sie durch pflanzliche Kost mit viel Ballaststoffen sowie mit milchsauren Lebensmitteln, wie Joghurt, Sauermilch, Kefir, Sauerkraut oder fermentiertem Getreide (z.B. Brottrunk), für eine gesunde Darmflora sorgen.

Zur Unterstützung Ihrer Darmflora sollten Sie regelmäßig Lebensmittel mit rechtsdrehender Milchsäure, wie z.B. Brottrunk, Fermentgetreide, Rote-Beete-Most, Joghurt und andere Sauermilchprodukte zu sich nehmen. Nach Rücksprache mit dem Arzt können auch in der Apotheke oder im Reformhaus erhältliche Präparate mit Bifidus – und Acidophilus-Bakterien eingenommen werden, die Ihre Darmflora günstig beeinflussen.

Um die abwehrstärkende Wirkung dieser o.g. Mittel zu erhöhen, werden häufig unterstützende Behandlungen mit Enzymen oder Sauerstoff vorgenommen. Krebszellen tarnen sich oft mit einer Eiweißhülle. Die Abwehrzellen erkennen die kranke Zelle daher nicht. Eiweißspaltende (proteolytische) Enzyme können diesen Tarnmantel auflösen. Sie erschweren es auch abgetrennten Krebszellen, sich woanders im Körper einzunisten. Ferner wirken sie entzündungshemmend.

 

Die gesamte Broschüre können Sie lesen unter http://www.datadiwan.de/gfbk/image/wege.pdf