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am besten abends 4 Tabletten nehmen
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Jetzt fängt bei vielen Menschen das große Gähnen an. Jedes Jahr kehrt das Phänomen wieder: Ca. ab Mitte März leidet die Hälfte der Mitteleuropäer unter Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden, Unlustgefühlen, Schwindel, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder Leistungsschwäche. Frühjahrsmüdigkeit ist nicht etwa eine Einbildung. Wissenschaftler habe inzwischen die Ursachen erforscht und kommen zu dem Schluss, es ist ein jahreszeitliches „Jetlag“.
Eine besondere Belastung, speziell für ältere Menschen bedeutet, die Zeitumstellung, die jedes Jahr im März stattfindet. Die meisten Älteren haben das Hin und Her mit der Uhr ziemlich satt, zumal man heute weiß, es bringt keine Stromersparungen, sondern eher Nachteile: höhere Unfalzahlen, höhere Arbeitsausfälle durch Krankheit, Belastungen für Ältere und Kranke. Die Verkürzung der Nacht um eine Stunde geht an viele Menschen nicht spurlos vorbei. Hinzu kommt die Wärme der ersten Sonnentage. Die Wärme, die in uns ein angenehmes Gefühl auslöst, erweitert auch die Gefäße, wodurch der Blutdruck sinkt und die Antriebskraft nachlässt. Es mangelt an roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff in die Zellen bringen sollen. Die Vitaminversorgung war im Winter meistens nicht so gut wie im Sommer, wenn es reichlich Obst und Gemüse gibt. Dies alles hat Auswirkungen auf unseren Körper. Im Frühjahr muss daher neue Energie getankt werden. Den Schlaf-Wach-Rhythmus
bekommt man am besten mit einer körpereigenen Substanz, dem Melatonin
wieder in den Griff. Melatonin ist gleichzeitig ein Antioxidans, dass
die Zellen schützt. Mehr Sauerstoff ins Gehirn bekommt man mit Ginkgo-Präparaten,
wodurch die Mikrozirkulation verbessert wird. Auch NADH,
ein Coenzymfür die Energiebereitstellung im Gehirn, ist gerade im
Frühjahr besonders wichtig. |