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Was macht die Weinrebe so gesund?

Verschiedene Teile der Weinrebe werden in der Küche und für Gesundheitszwecke verwendet. Im einzelnen sind dies:

Weinblätter:

Dolmades sind eine griechische Vorspeise, bei der Reis, Gemüse und Kräuter, eventuell auch Fleisch in Weinlaubblätter eingewickelt werden. Aber auch in der Heilkunde erfreuen sich Weinblätter bei Venenleiden großer Beliebtheit. Die wichtigsten Verbindungen mit einer medizinischen Wirkung sind die phenolischen Substanzen, die als Flavonoide bezeichnet werden. Alle Flavonoide sind ähnlich aufgebaut. Das sogenannte Flavon-Gerüst kann aber variieren. Jede flavonreiche Pflanze hat daher eine etwas andere Zusammensetzung aus unterschiedlichen Flavonoiden, die dann als Flavonone, Flavone, Flavonole oder Flavane bezeichnet werden. Die Weinrebenblätter können je nach Sorte bis zu 5 % Flavonoide enthalten. Andere Teile der Pflanze, z. B. die Trauben enthalten weniger. Die Flavonoid-Kombination des Roten Weinlaubs vermag die erhöhte Wasserdurchlässigkeit von Venen zu normalisieren. Als Folge der verringerten Kapillardurchlässigkeit bleiben Beinödeme aus.

Eine weitere wichtige Verbindungsklasse sind die mit Zuckermolekülen verknüpften Anthocyane. Diese färben die Blätter rot und ihr Gehalt kann über 0,2 % liegen. Weinblätter enthalten außerdem zahlreiche organische Säuren, wie Äpfelsäure, Oxalsäure und Weinsäure. Der Gehalt an Carotinoiden und Vitamin C liegt in den Blättern höher als bei den Beeren.

Weintraubenkerne und -schalen:

Aus den Kernen der Weintrauben kann man ein Öl gewinnen, dass reich an oligomeren Proanthocyanidinen, abgekürzt meistens OPC, ist. Streng genommen zählen diese Stoffe nicht mehr zu den Flavonoiden, sondern zu den Gerbstoffen (Tannine). Ein großer Teil der mit der Nahrung aufgenommenen OPCs wird im Körper zu Anthocyanen abgebaut. OPCs sind daher genauso hervorragende Radikalfänger wie die Anthocyane. Sie verhindern, dass ein Überschuss an freien Radikalen Zellstrukturen schädigen und Stoffwechsel behindern. Ein gut ausbalanciertes Niveau an freien Radikalen kann daher das Auftreten und Fortschreiten zahlreicher Zivilisationskrankheiten bremsen.

Wein:

Wein besteht zu etwa 80 % aus Wasser und zu 20 % aus unterschiedlichen Inhaltsstoffen, deren Zusammensetzung von der Rebsorte, dem Zeitpunkt der Lese, der Bodenqualität, der Düngung und vom Klima abhängt. Zu Beginn des Beerenwachstums überwiegen organische Säuren, gegen Ende des Sommers reichern sich Zucker, vor allem Glukose und Fruktose, in den Beeren an. Polyphenole, denen die gesunde Wirkung des Weins zugeschrieben wird, befinden sich fast ausschließlich in der Beerenhaut. Bei der Herstellung des Rotweins werden anders als beim Weißwein aus der Beerenhaut Farbstoffe extrahiert. Gleichzeitig werden dabei Polyphenole und Flavonoide aus der Beerenhaut und den Kernen herausgelöst. Dies erklärt den wesentlich höheren Gehalt an phenolischen Verbindungen im Rotwein (500 bis 4000 mg/l) im Vergleich zum Weißwein (150 - 400 mg/l). Resveratol, ein Flavonoid des Rotweins ist z. Z. Gegenstand besonders intensiver Forschungen. Man vermutet nicht nur eine Schutzwirkung gegen freie Radikale, sondern auch eine positive Wirkung auf das Herz- und Kreislauf-System und eine krebshemmende Wirkung. Paradoxer Weise leiden nämlich Franzosen, trotz höherer Cholesterin-Werte seltener an Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs (Französisches Paradoxon)

Gesundheit aus der Weinrebe

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