|
Ginkgo-Extrakte
aus den Blättern des Gingkobaums
- inaktivieren
freie Radikale
- verbessern
die Fließeigenschaften des Blutes
- fördern
die
Durchblutung
- haben
eine positive Wirkung auf die Funktion der Nerven
- stoppen
insbesondere den vorzeitigen geistigen Abbau und Demenzerscheinungen
Ginkgo-Tabletten
Ginkgo
in der Forschung
die Wirkstoffe des Ginkgo
Geschichte des Ginkgo
(Pro
Tablette)
Ginkgo-Extrakt
(300 mg),
Taurin (150 mg), Trennmittel Magnesiumstearat, Kieselsäure
1
- 2 Tabletten täglich mit
etwas Flüssigkeit nehmen
M.Schmid,
H.Schmoll - Ginkgo Ur-Baum und Arzneipflanze
|
|
Biologie
des Ginkgo-Baums |
In
jungen Jahren geben Ginkgobäume eher ein kümmerliches
Bild ab, da sie zunächst sehr langsam wachsen und nur wenig
Laub tragen. Erst nach ca. 10 Jahren wird eine Höhe von 6
m erreicht. Mit ca. 20 Jahren nimmt die Laubkrone üppigere
Formen an. Mit 50 Jahre erreicht der Baum seine volle Schönheit
und ist ca. 30 m hoch. Da der Ginkgo zweihäusig ist, existieren
männliche und weibliche Bäume. Die erste Blütezeit
erlebt der Baum mit ca. 40 Jahren. Von Ende März bis Anfang
Mai werden die Blütenpollen der männlichen Pflanzen
dann vom Wind weitergetragen. Die eigentliche Befruchtung findet
jedoch erst nach fünf Monaten durch freibewegliche Spermatozoiden
statt, die sich in der Blüte entwickeln.
Auf
den weiblichen Pflanzen entwickeln sich gelbe etwa 2,5 cm lange
pflaumenartigen Samen, die manchmal silbrig glänzen und daher
den Namen „Silberaprikose“ tragen, was auf chinesisch „gin-kyo“
heißt. Die Samen enthalten einen pistaziengroßen Kern,
der von einer fleischigen Samenschale umgeben ist. Diese haben
einen hohen Fettsäuregehalt (Buttersäure), wodurch ein
unangenehmer Modergeruch verursacht wird. Ein Grund dafür,
dass in Parks männliche Bäume bevorzugt werden.
Die
Samen lassen sich leicht aus der sich fettig und wachsig anfühlenden
Schale herauslösen. Roh verzehrt erinnert ihr Geschmack ein
wenig an rohe Kartoffeln mit einer harzähnlichen Bitterkeit.
Gegrillte Ginkgo-Samen gelten in China als eine Delikatesse und
spielen dort in der Küche eine ähnliche Rolle, wie bei
uns die Pistazien.
In
der modernen Medizin verwendet man ausschließlich die Blätter
des Ginkgo-Baums. Zwei Substanzgruppen, denen pharmakologische
Wirkungen zugeschrieben werden, findet man in den Blättern:
Flavonoide und Terpenlactone. In China, Südfrankreich und
den USA (South-Carolina) gibt es Plantagen, auf denen die Bäume
zur Blatternte gezogen werden. Mit Hilfe von Baumwollpflückmaschinen
oder manuell werden die Blätter geerntet, in warmer Luft
getrocknet und zum Abtransport in Ballen gepresst.
Die
Form des Ginkgoblatts ist in der Botanik einzigartig. Die langstieligen,
etwas ledrigen Blätter sind zweilappig und werden von gabelig
verlaufenden Blattnerven durchzogen. Obwohl die Pflanze botanisch
mit den Nadelhölzern verwandt ist, werden die Blätter
im Herbst abgeworfen. Fast zeitgleich verfärben sich alle
Blätter gelb und fallen ab. Im frühen Herbst bietet
der Ginkgo daher den schönsten Anblick.
Seine
sprichwörtliche Widerstandskraft lässt den Ginkgo auch
in mitten der Straßenschluchten Manhattans wachsen. Sein
Holz ist schwer entflammbar und macht den Baum gegen Feuersbrünste
unempfindlich.
|