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Ginkgo

Ginkgo-Extrakte aus den Blättern des Gingkobaums  

  • inaktivieren freie Radikale
  • verbessern die Fließeigenschaften des Blutes
  • fördern die Durchblutung
  • haben eine positive Wirkung auf die Funktion der Nerven
  • stoppen insbesondere den vorzeitigen geistigen Abbau und Demenzerscheinungen

Ginkgo-Tabletten

Ginkgo in der Forschung
die Wirkstoffe des Ginkgo
Die Biologie des Ginkgo-Baums

 
Zutaten

(Pro Tablette)
Ginkgo-Extrakt (300 mg),
Taurin (150 mg), Trennmittel Magnesiumstearat, Kieselsäure

 
Verzehrempfehlung

1 - 2 Tabletten täglich mit
etwas  Flüssigkeit nehmen

 

Anwendungsgebiete

Durchblutungsstörungen kommen sehr häufig vor. So klagen viele ältere Menschen über Schwindelgefühle, Ohrgeräusche, Hörsturz (Tinnitus) oder Kopfschmerzen. Auch Vergesslich-keit, Konzentrationsstörungen oder zunehmende Orientierungslosigkeit können auf ein schlecht durchblutetes Gehirn hindeuten. 
Andere verspüren die Stürungen der Durchblutung durch ein Kribbeln in den Fingern oder Zehen. Claudicato intermittens ist der Fachausdruck für die sogenannte Schau-fensterkrankheit. Menschen, die aufgrund von Durchblutungs-störungen Schmerzen in den Beinen haben und beim Gehen häufig Pausen einlegen müssen, bleiben nämlich gehäuft vor Schaufenstern stehen, damit ihre Mitmenschen das Leiden nicht bemerken.

 

 

 

Geschichte des Ginkgo

Der Ginkgo ist wahrscheinlich der älteste Baum der Erde. Er gehört zur Familie der Ginkgoaceae, deren Ursprünge sich über 250 Millionen Jahre zurückverfolgen lassen. Zur Zeit der Dinosaurier, also vor ca. 200 Millionen Jahren, war seine Verbreitung am größten. Damals war der Baum mit ca. 30 Jahren in der gesamten nördlichen Hemisphäre beheimatet. Während die anderen Ginkgo-Arten alle ausgestorben sind, hat Ginkgo biloba sogar die Eiszeit überlebt. Heute ist er noch im Südosten Chinas weit verbreitet und die Art biloba ist das einzige Mitglied der Familie der Ginkgoaceae. Aus Fossilienfunden ist bekannt, dass sich der Baum in den letzten 150 Millionen Jahren nicht mehr verändert hat.

Ein Schreibfehler führte zur heutigen Schreibweise „Ginkgo“. Keine andere Pflanze wird so oft falsch geschrieben, viele schreiben „Gingko“, Goethe schrieb noch „Gingo“. Die Chinesen sagen „gin-kyo“, was so viel wie Silberaprikose bedeutet. Damit waren die Ginkgo-Samen gemeint. In lateinischen Buchstaben wurde daraus „Ginkgo“. Ein Übertragungsfehler des deutschen Mediziners und Botanikers Engelbert Kaempfer, der das „y“ für ein „g“ hielt. Kaempfer war der erste Europäer, der den Ginkgo-Baum 1690 genau beschrieb. Ihm zu Ehren trägt eine im Ginkgo enthaltene Verbindung, ein Flavonol, den Namen Kaempferol.

Die Artbezeichnung „biloba“ heißt „zweilappig“, womit die charakteristische durch einen Spalt in der Mitte unterteilte, zweifächrige Form des Ginkgo-Blattes geschrieben wird. Einen richtigen deutschen Namen hat der Baum nie besessen.

In seiner asiatischen Heimat gilt der Ginkgo als heiliger Baum. Er ist ein Symbol für langes Leben, für Hoffnung, Siegeswillen und Lebenskraft. Den Baum findet man daher häufig an heiligen Stätten und in der Umgebung von Tempeln. Ginkgo-Bäume können ein biblisches Alter erreichen. Einzelne Exemplare in China oder Japan sind über 1000 Jahre alt. Im botanischen Garten von Utrecht in den Niederlanden steht der älteste Baum in Europa. Er wurde 1730 gepflanzt und hat heute einen Stammumfang von mehr als 4 m. Die ältesten Exemplare Deutschlands stehen im Park Wilhelmshöhe in Kassel, die ca. 200 Jahre alt sind.

Gingko Blatt

Ginkgo biloba

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten
Wie's den Wissenden erbaut.

Ist es Ein lebendig Wesen
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?

Solche Frage zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang Goethe