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Ginkgo

Ginkgo-Extrakte aus den Blättern des Gingkobaums  

  • inaktivieren freie Radikale
  • verbessern die Fließeigenschaften des Blutes
  • fördern die Durchblutung
  • haben eine positive Wirkung auf die Funktion der Nerven
  • stoppen insbesondere den vorzeitigen geistigen Abbau und Demenzerscheinungen

Ginkgo-Tabletten

Ginkgo in der Forschung
Die Biologie des Ginkgo-Baums
Geschichte des Ginkgo

 
Zutaten

(Pro Tablette)
Ginkgo-Extrakt (300 mg),
Taurin (150 mg), Trennmittel Magnesiumstearat, Kieselsäure

 
Verzehrempfehlung

1 - 2 Tabletten täglich mit
etwas  Flüssigkeit nehmen

 

Bücher zum Thema

M.Schmid, H.Schmoll - Ginkgo  Ur-Baum und Arzneipflanze

die Wirkstoffe des Ginkgo

Die therapeutische Wirksamkeit der Ginkgoblätter gründet auf zwei Stoffgruppen, die Flavonoide und die Terpenoide (auch Terpenlactone genannt).

Von den Flavonoiden sind mehrere 1000 Substanzen bekannt und sie kommen praktisch in allen Pflanzen vor. Im Ginkgo sind dies vor allem das Kämpferol, Quercetin und Isorhamnetin. Genau genommen sind diese Verbindungen Flavonolglykoside. Flavonglycoside bestehen aus einem Flavonol und einem, zwei oder sogar drei Zuckerbausteinen. Flavonole sind eine bestimmte Gruppe der Flavonoide, bei denen am dritten Kohlenstoffatom eine Hydroxyl (OH)-Gruppe statt eines Wasserstoffatoms gebunden ist.

Zur Gruppe der Terpenoide zählen verschiedene Ginkgolide und das Bilobalid, die bisher nur im Ginkgoblatt aber in keiner anderen Pflanze gefunden wurden. Im Laufe der letzten Jahre wurden verschiedene extraktionsverfahren entwickelt, die alle zum Ziel hatten, die Wirkkomponenten besonders anzureichern und nutzlose oder unwirksame Bestandteile des Blatts zu vermeiden.

Gute Ginkgo-Extrakte enthalten daher hohe Anteile an Flavonglycosiden, ca. 25 % und hohe Anteile an Terpenoiden (5 %). Auch die Proanthocaynidine, eine spezielle Gruppe von Flavonoiden, spielen therapeutisch wahrscheinlich eine Rolle.

Arzneimittel mit synthetischen Inhaltsstoffen enthalten fast immer nur einen oder ganz wenige Wirkstoffe. Pflanzliche Produkte sind immer Vielstoffgemische. Je nach Pflanzenart, Erntezeitpunkt, Bodenbeschaffenheit oder Extraktionsverfahren sind die Extrakte verschieden und können Hunderte von einzelnen Substanzen enthalten. Dies macht pflanzliche Mittel therapeutisch so interessant. Da auch die Menschen unterschiedlich auf einzelne Stoffe reagieren, ist ein Vielstoffgemisch in seiner Wirkung breiter. Unterschiedliche Extrakte sprechen unterschiedliche Menschen an. In einem Extrakt können Begleitstoff sein, die bei bestimmten Personen keine Wirkung zeigen. Bei anderen Menschen zeigen genau diese Begleitstoffe eine optimale Wirkung und die vermutete Hauptwirkkomponente ist völlig bedeutungslos. In der Vergangenheit hat die Unkenntnis über diese Zusammenhänge häufig dazu geführt, nur bestimmte Extrakte oder nur bestimmte Herstellungsverfahren als therapeutisch sinnvoll anzusehen. Diese Ansichten gelten heute als überholt und widerlegt. Jeder muss letztendlich selbst herausfinden, welches Stoffgemisch für ihn geeignet ist.