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Unsere
Vorfahren konnten sich noch darauf verlassen, dass auf den Ackerböden
auch Nahrungspflanzen wuchsen, die mineralstoffreich waren. Heute
müssen wir mit Böden leben, die durch jahrhundertelange Landwirtschaft
ausgelaugt sind. Saurer Regen, Schädlingsbekämpfung, unsachgemäße
Düngung tun ein übriges. Nicht umsonst mahnen wissenschaftliche
Einrichtungen, dem zunehmenden Mineralstoffmangel in unserer Ernährung
mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Vitamine
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Bedarf und Funktion
Mineralstoffe
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Bedarf und Funktion
Spurenelemente
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Bedarf und Funktion
Wer
einen Mangel befürchtet, sollte seinen Bedarf durch die regelmäßige
Einnahme eines Multivitamin und -Mineralstoff-Produkts
decken.
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Mineralstoff-
und Spurenelemente-Mangel |
Calcium-
und Phosphatmangel
Bei einem Mangel an Kalzium und Phosphat in der Nahrung werden
die Knochen und Zähne entmineralisiert und dadurch instabil. Vermehrte
Knochenbrüche und eine erhöhte Kariesneigung sind die Folge. Das
Längenwachstum bleibt zurück. Bei Kalziummangel treten außerdem
häufig Muskelkrämpfe auf, bei Phosphatmangel steht Muskelschwäche
im Vordergrund.
Magnesiummangel
Ein Magnesiummangel kann zu Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen
führen. Belastungen werden schnell als Stress empfunden. Manche
Beschwerden im Kindesalter wie Schlafstörungen, unklare Bauchschmerzen,
Muskelkrämpfe, rasche Ermüdbarkeit, Kopfschmerzen können Folge
eines Magnesiummangels sein.
Eisenmangel
Eisen ist vor allem in rotem Muskelfleisch enthalten. Ein Eisenmangel
führt zu Blutarmut (Anämie), da Eisen für die Bildung der roten
Blutkörperchen und den Sauerstofftransport wichtig ist. Die Folgen
sind schnelle Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und Atemnot bei Anstrengungen.
Extremer Eisenmangel kann zu einer Leistungseinschränkung des
Herzens (Herzinsuffizienz) und sogar zum Tod führen.
Jodmangel
Jod ist vor allem in Meerstieren und Algen enthalten. Vor allem
weit ab von Küstenregionen ist der Jodmangel verbreitet. Jod ist
für die Bildung der Schilddrüsenhormonen erforderlich. Jodmangel
kann zur Vergrößerung der Schilddrüse führen, in manchen Fällen
entwickelt sich daraus auch eine Schilddrüsenunterfunktion, wodurch
der Stoffwechsel verlangsamt wird, man wird träger, neigt zum
schnellen Frieren, fühlt sich häufig schlapp. Die körperliche
Entwicklung des Kindes kann durch einen Jodmangel entscheidend
beeinträchtigt werden.
Fluormangel
Fluor ist für die Bildung gesunder Zähne und Knochen erforderlich.
Ausgesprochen fluorreiche Nahrungsmitteln sind alle Meerestiere
(Muscheln). Auch schwarzer
und grüner Tee sind reich an Fluor.
Einen wesentlichen Beitrag leistet das Trinkwasser, was aber regional
sehr verschieden sein kann. Bei einem Fluormangel härtet der Zahnschmelz
nicht aus und die Zähne sind anfälliger für Karies.
Selenmangel
Selenarme Böden führen bei Tieren zu der ernährungsbedingten Muskeldystrophie
(Schwund) und zu einem Einstellen der Fortpflanzungsaktivitäten.
So wie die Schilddrüse das Speicherorgan für Jod ist, sind die
Hoden beim Mann das zentrale Speicherorgan. Über 50 % des Selens
befindet sich dort. Selen steigert die Immunabwehr und wehrt einen
Überschuss an freie Radikale ab. Außerdem scheint es einige Umweltgifte
und Schwermetalle zu neutralisieren.
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