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Heimat der Papaya

Der Legende nach soll Christoph Kolumbus der erste Europäer gewesen sein, der in den Genuss der Frucht kam. Nach einem besonders reichhaltigen Essen soll man ihm Papayafrüchte als Verdauungshilfe angeboten haben. Bei uns gilt die Papaya als sehr gesundes, äußerst nährstoffreiches, aber auch ziemlich teures Obst, das nur begrenzt zur Verfügung steht. Erst die moderne Enzymforschung rückte die Papaya ins Licht der breiten Öffentlichkeit und seit dem man um die Wirkung der Papaya besser bescheid weiß, ist die Frucht auch als Verdauungshilfe und fürs Abspecken und Entschlacken sehr beliebt.

 

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Papaya - Anbau und Ernte

Normalerweise wachsen Melonen nicht auf Bäumen, doch die Papaya ist schon eine ganz besondere Frucht. Sie zählt zu den Feigengewächsen, heißt aber Melonenbaum und ihre Frucht ist eine Beere. Carica papaya, wie sie lateinisch heißt, stammt aus dem tropischen Mittel- und Südamerika. 50 verschiedene Sorten gibt es. Die Früchte auf unseren Mitteleuropäischen Märkten kommen aus Südamerika, Südostasien, Mexiko, den USA sowie Südafrika.

Die Papaya braucht ganzjährige Temperaturen zwischen 22-26°C und 1500 bis 2000 mm Niederschlag. Die Pflanze wächst recht schnell: 1m/Jahr. Die Lebensdauer ist auf ca. 15 Jahre begrenzt. Papayakulturen werden meistens bereits nach 5 Jahren wieder geräumt, weil die Erträge deutlich zurückgehen. Zur Bestäubung der Blüten tragen Insekten und Kolibris bei. Die Papaya kann gleichzeitig Früchte und Blüten tragen, wodurch eine ganzjährige Ernte möglich ist.

Die Früchte sehen lachsrot, orange bis gelb aus. In der zentralen Fruchthöhle findet man bis zu 1000 schwärzliche wie Kaviar aussehende Samen, die in einer fast flüssigen Fruchtmilch eingebettet sind. Da das Fruchtfleisch sehr arm an Säuren ist, wird der Geschmack der Papaya häufig als übersüß empfunden.

Da die reifen Früchte nicht mehr transportfähig sind, wird geerntet solange die Früchte noch grün sind oder wenn sie eben gelb werden. Beliebt ist der Verzehr der reifen Früchte mit Zitronensaft oder etwas Salz bestreut. Die schwarzen Samen werden vorher entfernt. Unreife Früchte können auch wie Gemüse (mit Fleisch gefüllt oder in Stücke geschnitten) gekocht werden.

Alle Teile der Pflanze, besonders aber die ausgewachsenen aber noch unreifen Früchte enthalten in den Milchröhren den sogenannten Milchsaft, der wegen seines Enzymgehalts an Papain und Chymopapain geschätzt wird. Der Milchsaft wird industriell durch wiederholtes Anritzen der Stammrinde bzw. der Früchte gezapft und durch untergespannte Tücher gesammelt. Nach Trocknung gelangt das Rohpapain als Pulver in den Handel und wird in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie verwendet. Einsatzgebiete in Arzneimitteln sind Verdauungshilfen, Wundheilmittel, Krebsmittel, Entschlackungs- und Schlankheitsmittel.

In unserem Sortiment führen wir Papaya-Kautabletten, die eine Kombination aus verschiedenen Fruchtextrakten enthalten und Papaya-Kapseln, die zusätzlich Papain enthalten. Weitere enzymreiche Früchte sind die Ananas, Kiwi und Feige

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