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warum auch Männer Phytoöstrogene brauchen


An anderer Stelle haben wir bereits ausgeführt, dass manche Völker einen viel höheren Anteil an pflanzlicher Kost verzehren. Deshalb ist auch die täglich mit der Nahrung aufgenommene Menge an pflanzlichen Hormonen viel höher. Dies kommt Frauen und Männern gleichermaßen zu Gute. Die Phytoöstrogene des Rotklees oder der Sojapflanze sind also nicht nur für Frauen in den Wechseljahren gut. Klinische Studien weisen zum Beispiel auf eine vorbeugende Wirkung der Pflanzenhormone bei bestimmten Krebskrankheiten und auf einen Zellschutz gegen Freie Radikale hin.

Genau aus diesem Grund produzieren die Pflanzen ja auch die Phytoöstrogene (Isoflavonoide). Sie nutzen die Schutzwirkung für ihre eigenen Zellen. Pflanzen waren die ersten Lebewesen der Erde, noch bevor es Tiere gab. Die Erde enthielt damals noh viel mehr giftige Verbindungen aus der Vulkanaktivität, auch die kosmische Strahlung traff das damalige Leben viel härter. Entsprechend wichtig war ein guter Schutz vor genetische Veränderungen durch die Wirkung aggressiver Verbindungen, wie Freie Radikale und Strahlungen. Dafür waren unter anderem auch die Phytoöstrogene zuständig. Mensch und Tier profitieren heute davon, wenn sie sich überwiegend vegetatisch ernähren.

Allein in Frankreich erkranken jedes Jahr 25.000 Männer an Prostata-Krebs. Eine britische Vergleichsstudie hat jetzt gezeigt, das japanische Männer ca. 15mal mehr Geinistein, ein bestimmtes Phytoöstrogen im Blut haben, als englische Männer. Andere Studien zeigen eine deutlich verminderte Prostatakrebs-Rate bei Männern, die über die Nahrung viel Östrogene aufnehmen. Worauf der Schutzmechanismus im Einzelnen beruht ist noch nicht bekannt.

Mehr Informationen unter:

Rotklee-Tabletten
so wirken Phytoöstrogene
Rotklee-Blüten und -Blätter in der Küche
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Veränderungen in den Wechseljahren
Phytoöstrogen in den Wechseljahren

Forschungsgemeinschaft Rotklee