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Phytoöstrogene (Isoflavonoide)

Phytoöstrogene (griechisch für pflanzliche Sexualhormone) sind sekundäre Pflanzenstoffe, die im menschlichen Darm durch bestimmte Bakterien in wichtige Hormone umgewandelt werden. Zu den wichtigsten Vertretern der Phytoöstrogene zählen die Isoflavone oder Isoflavonoide. Sie haben alle eine ähnliche chemische Struktur wie einige wichtige Hormone des Menschen. Durch diese Ähnlichkeit passen die Isoflavonoide häufig an die Rezeptorbindungsstellen der Zellen und sie können ähnliche Wirkungen auslösen wie Hormone. Oder die Isoflavonoide setzen sich an die Rezeptorstellen und verhindern damit, dass sich Hormone oder andere Stoffe dort festsetzen können. Beide Wirkungen der Isoflavonoide können unter Umständen erwünscht und für die Gesundheit des Menschen sehr hilfreich sein.

Rotkleesamen kann man kaufen und im Garten aussehen. Zur regelmäßigen Versorgung aus eigener Ernte bedarf es aber eines recht großen Gartens.

Da der Mensch durch die Ernährung über Millionen von Jahren gelernt hat, mit Phytoöstrogenen (Isoflavonoiden) aus der Nahrung umzugehen, erzeugen sie - anders als die meisten chemisch hergestellten, dem Körper unbekannten Hormone - keine Nebenwirkungen. Außerdem werden Phytoöstrogene aus der Nahrung vom Körper nur in dem Maße verwertet, wie sie benötigt werden, d. h. nur bei einem Mangel bedient sich der Körper vom Nahrungs-Angebot. Dies ist ein weiterer Vorteil gegenüber den chemisch hergestellten Hormonen, deren Bedarf der Körper wegen der fremden Molekülstruktur oft nicht erkennen und nicht einschätzen kann.

Vor allem Hülsenfrüchte (Soja, Kudzu-Bohne), einige Getreidearten (Gerste, Roggen, Weizen), Leinensaat und Rotklee enthalten zahlreiche Isoflavonoide. Allerdings enthält jede Pflanze eine etwas unterschiedliche Zusammensetzung. Wichtig ist deshalb zu wissen, welche speziellen Eigenschaften die Isoflavonoide einer bestimmten Pflanze haben. Die wichtigsten Vertreter der Isoflavonoide sind das Genistein und das Daidzein.

Folgende Wirkungen der Phytoöstrogene (Isoflavonoide) sind bekannt:

Phytoöstrogene aus Rotklee werden empfohlen:

  • bei allen Veränderungen durch die Wechseljahre
  • zur Stabilisierung der Knochen
  • zum Schutz der hormonbeeinflussbaren Organe