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medizinische Wirkungen des Spargels

Spargel gehört zu den leicht verderblichen Gemüsen, muss also möglichst kühl gelagert und innerhalb weniger Tage konsumiert werden. Die nachteiligen stofflichen Umsetzungen laufen im Spargel bei 20°C ca. 10 mal schneller ab, als bei 2°C. Wichtig ist also ein schneller Verbrauch, damit die im Spargel enthaltenen Wirkstoffe ihre positive Wirkung auch entfalten können.

Folgende Inhaltsstoffe und ihre medizinischen Wirkungen sind vom Spargel bekannt:

  • Fast alle Vitamine, vor allem die Vitamine A, C und E sowie mehrere B-Vitamine, z.B. Folsäure sind im Spargel reichlich vorhanden. Bereits eine normale Portion täglich liefert wesentliche Teile unseres täglichen Bedarfs an diesen Vitaminen. Beschwerden, die mit einem Vitamin-Mangel einher gehen, wie Nervosität, Konzentrationsmangel, Hautprobleme, Beeinträchtigung des Sehens oder angegriffene Schleimhäute können daher mit einer Spargel-Kur effektiv bekämpft werden.

  • Die verschiedenen Ballaststoffe im Spargel begünstigen ebenfalls gesunde Schleimhäute und haben einen positiven Effekt auf die Darmträgheit.

  • Weitere gesundheitsförderlichen Eigenschaften des Spargels schreiben Ernährungswissenschaftler vor allem den sekundären Pflanzenstoffen zu, die im Spargel enthalten sind: dies sind Glykoside, Flavone und Saponine. Saponine sind hervorragend zum Entgiften und Ausschwemmen von Schadstoffen, z. B. Schwermetallen geeignet.

  • Die Aminosäure Asparagin spielt im Harmstoffzyklus eine wichtige Rolle. Sie wird im Körper zu Ammoniak umgebaut. Der Ammoniak verleiht dem Urin zwar einen stechenden Geruch. Dies ist aber nicht bedenklich. Im Gegenteil, Asparagin wirkt harntreibend. Deshalb wird Spargel gern gegessen, um die Nierentätigkeit anzuregen. Bei chronischen Harnwegsinfektionen oder einer Reizblase kann Spargel Wunder wirken. Spargel löst sogar Harnsäurekristalle in Nieren, Blase und Muskulatur auf. Nur chronisch Nierenkranke sollten sich beim Verzehr größerer Mengen von Spargel zurückhalten, da er die Nieren zusätzlich reizen kann.

  • Gerade wenn man sich vor Augen hält, wie häufig mit Entwässerungstabletten, sogenannten Diuretika, Missbrauch getrieben wird, kann man erkennen, wie einfach und gesund eine Entwässerungskur auf natürlichem Wege sein kann. Die meisten Entwässerungskuren mit Spargel beginnen mit einem Glas Spargelwasser am Morgen. Dafür kann man sogar die vom Schälen übriggebliebenen Reste verwenden. Mehrere über den Tag verteilte kalte oder warme Spargelmahlzeiten schließen sich an. Bereits nach wenigen Tagen sollte man das Ergebnis auf der Waage sehen können. Wasseransammlungen im Gewebe verschwinden, ohne dass man die Nebenwirkungen eines Arzneimittels befürchten muss.

Wer das ganze Jahr über von den Wirkungen des Spargels profitieren will, sollte auf Spargel Kautabletten zurückgreifen.

Spargel wird empfohlen bei:

 
  • Ödemen

  • Rheuma

  • Gicht

  • Zuckerkrankheit

  • Gallen- und Leberleiden

 
  • Gelbsucht
  • Verstopfung
  • Nervenleiden
  • Konzentrationsmangel
  • Libidomangel