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Lycopin aus Tomaten

  • zum Schutz der Zellen
  • bei Stress 
  • bei hoher Umweltbelastung
  • als Raucher
  • für eine gesunde Haut
  • für eine gesunde Prostata

Wer keine Tomaten mag oder auf Nummer sicher gehen will, kann auch auf Lycopin-Tabletten zurückgreifen. Wichtig ist dabei, dass nicht nur reines Lycopin in den Tabletten enthalten ist, sondern weitere Bestandteile der Tomate, wie sie natürlicher Weise auch in Tomaten vorliegen, da Lycopin allein nicht so positiv wirkt, wie in Kombination mit anderen Nährstoffen. Lycopin-Präparate sollten daher weitere Carotinoide (z. B. ß-Carotin) außerdem viel Vitamin C und E enthalten.

Neues aus der Medizin

 

 

Tomaten

Nach Prof. Jürgen Vormann vom Institut für Molekularbiologie und Biochemie an der Freien Universität Berlin bietet eine tomatenreiche Ernährung einen gewissen Schutz vor Krebs und Herz-Kreislaufkrankheiten. Dabei sind weniger die Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe in der Tomate für den gesundheitlichen Nutzen ausschlaggebend, sondern das Lycopin - ein Stoff, der den Tomaten ihre rote Farbe verleiht. Lycopin gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen, also zu jenen Pflanzenbestandteilen, die man nicht zu den klassischen Nährstoffen, wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zählt. Trotzdem sind diese Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit unentbehrlich und eine ausreichende Zufuhr ist lebenswichtig.

Das Lycopin schützt die Tomaten gegen die UV-Strahlung der Sonne. In verschiedenen Studien erwies sich eine tomatenreiche Ernährung auch beim Menschen als krebsvorbeugend. An der Harvard-Universität  erkrankten von 48.000 Männern diejenigen, die mindestens zweimal die Woche Tomatenprodukte aßen, um 34 Prozent seltener an Prostatakrebs. Wer viel Tomaten verzehrt, hat auch ein niedrigeres Risiko, an Magen-Darm-Krebs zu erkranken, wie Untersuchungen an über 5.000 Personen in Norditalien zeigen. Bei Frauen verringert sich außerdem die Häufigkeit von Brustkrebs deutlich, wenn sie die roten Früchte in ausreichendem Maße essen.

Eine tomatenreiche Ernährung geht auch mit einem deutlich gesenkten Herzinfarktrisiko einher, wie Daten aus zehn europäischen Ländern bestätigten. Diese Effekte führen Wissenschaftler darauf zurück, dass «freie Radikale» im Körper unschädlich gemacht werden. Freie Radikale treten natürlicher Weise in jeder Zelle auf, aber ein Zuviel steht im Verdacht, Krebs und Herzinfarkt auszulösen.

Laut Prof. Gerhard Rechkemmer von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe ist Lycopin ein wesentlich besserer Radikalenfänger als zum Beispiel ß-Carotin. In einer Studie unter seiner Leitung hat sich Lycopin nicht nur als Radikalfänger (Antioxidans) bewährt, sondern auch für die Funktion des Immunsystems. Interessanterweise sind Tomatenprodukte, wie Tomatenmark, Tomatensauce oder Ketchup, wirksamer als die rohe Frucht selbst (bessere Aufnahme von Lycopin aus verarbeiteten Produkten). Durch das Erhitzen werden die Zellhüllen nämlich aufgebrochen und damit Lycopin schneller freigesetzt, so dass der Körper es optimal nutzen kann.

Tomaten enthalten auch den Stimmungsmacher Tyramin, das sich beim Reifen aus der Aminosäure Tyrosin bildet. Tyramin wirkt stimmungsaufhellend. Die Vitalstoffe der Tomate schützen daher nicht nur unsere Gesundheit, sie sind auch das ideale Mittel gegen schlechte Laune und Stimmungsschwankungen.

Das Buch zum Thema: Die Tomate - Heilen und Genießen mit der neuen Kultfrucht