Die Verharmloser in unserem
Gesundheitswesen
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Bestimmte
Vitamin- oder Mineralstoffdefizite zeigen sich heute nicht mehr
durch eine schwere Krankheit, z. B. durch Skorbut, sondern auch
eine permanente Müdigkeit, Antriebsarmut, häufige Infektanfälligkeit,
eine chronische Krankheit oder andere Symptome unserer "zivilisierten"
Lebensweise können Auswirkungen eines Nährstoffmangels sein. Neben
dem Tagesbedarf zur Vermeidung von Mangelkrankheiten, gibt es
nämlich noch einen höher liegenden Bedarf, der gedeckt sein sollte,
wenn wir unsere Gesundheit optimal schützen wollen und auch in
einer schwierigen und nährstoffzehrenden Umwelt bestehen wollen.
Von
diesem "optimalen Bedarf", der auch vor chronische Krankheiten
schützt, eventuell ein
längeres Leben bei guter Gesundheit garantiert
oder ungünstige Lebensweisen (z. B. Rauchen) ausgleicht, weiß
man bisher wenig. In den Ernährungsempfehlungen wissenschaftlicher
Gesellschaften wird dieser optimale Schutz kaum zur Kenntnis genommen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) müsste ihre
Tagesempfehlungen für alle Nährstoffe weiter nach
oben korrigieren, wollte sie diese Erkenntnisse ausreichend berücksichtigen.
Die
Aussage, man kann durch eine ausgewogene, obst- und gemüsereiche,
vollwertige Kost alle Nähstoffe in ausreichendem Maße zuführen,
ist eine geradezu weltfremde Vorstellung.
Jeder, der ein Buch mit Nährwert-Tabellen besitzt, kann dies nachrechnen.
Es genügt, wenn man die Empfehlungen, z. B. der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung, vergleicht mit den Gehalten für die einzelnen Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren oder Fettsäuren
in den Lebensmittel.
Dies haben wir für Sie getan. Schauen sie mal auf die Seite
Vollwert-Kost
reicht nicht aus
Da
die in unseren Rechnungen zu Grunde gelegten Zahlen, aus einem
anerkannten Standardwerk der Lebensmittelkunde stammen (Heseker
& Heseker), ist
es unverständlich, wie jemand heute noch behaupten kann, durch
eine ausgewogene, vollwertige Kost könnten die Nährstoff-Mengen
zu geführt werden, von denen man weiß, das sie für eine optimale
Gesundheit und ein hohes Alter ohne ernährungsbedingte Ausfälle
wünschenswert wären.
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