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Die Entdeckung der Vitamine

Das Wort Vitamin ist zusammengesetzt aus lateinisch vita 'Leben' und Amin (Stickstoffverbindung), da man zunächst davon ausging, dass alle Vitamine Stickstoffverbindungen seien. Der Begriff wurde um 1910 von dem polnisch-amerikanischen Biochemiker Casimir Funk geprägt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die bekannten Krankheitsbilder, die beim Fehlen von Vitaminen auftreten, als Vitamin-Mangelerscheinungen erkannt.

Einzelne Krankheiten, wie der Skorbut waren zwar schon im Mittelalter als ernährungsbedingte Krankheit der Seeleute bekannt, und man wusste auch, dass die Verabreichung von Gemüse und Obst Skorbut verhindern kann, doch dass es nur eine einzige chemische Verbindung ist, die in der übrigen Kost nicht enthalten ist, konnte man erst vor ca. 100 Jahren nachweisen. 1896 vermutete C. Eijkmann auch als Erster, dass Beri-Beri eine Mangelkrankheit des Vitamins Thiamin (B1) ist. Die Bedeutung von "Ergänzungsstoffen" in der Nahrung für normale Wachstums- und Entwicklungsprozesse wurde in den folgenden Jahren immer deutlicher.

Fast alle Vitamine wurden erstmals zwischen 1920 und 1980 rein dargestellt. Inzwischen sind für alle Vitamine auch chemische Synthesewege bekannt. In den letzten Jahrzehnten standen molekularbiologische Untersuchungen im Vordergrund der Forschung. Der Einfluss einzelner Vitamine auf bestimmte Stoffwechselvorgänge hat zu einer Umorientierung unser Ernährungsweise geführt. Das Ziel einer gesunden Ernährung ist heute nicht die reine Bedarfsdeckung zur Vermeidung von Krankheiten, sondern die Zufuhr optimaler Mengen, um ein langes Leben in Gesundheit und Wohlbefinden zu erreichen.

Vitamine sind lebensnotwendig

Der Mensch nimmt die Vitamine mit der Nahrung auf, selbst aufbauen kann unser Körper sie nicht. Pflanzen und Mikroorganismen können Vitamine selbst produzieren, auch einige Tiere sind dazu in der Lage. Für Hunde und Schweine ist Vitamin C z. B. kein Vitamin, wohl aber für Meerschweinchen und Schimpansen, die nur über die Nahrung eine ausreichende Zufuhr sicherstellen können. Für uns Menschen sind Vitamine immer lebensnotwendige Stoffe. Ohne ihre ständigen Zufuhr mit der Nahrung würde schon bald ein Mangel entstehen und einige Zellfunktionen würden eingestellt werden. In der Wissenschaft spricht man daher von essenziellen Nahrungsmittelbestandteilen.

Vitamine werden nur in geringen Mengen benötigt. Anders als die sogenannten Makro-Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) liefern sie keine Energie. Man zählt sie deshalb wie die Mineralstoffe und Spurenelemente zu den Mikronährstoffen. Die Wirkung der meisten Vitamine ist die eines Katalysators: Sie beeinflussen Stoffwechselreaktionen, ohne sich selbst zu verändern.

 

Vitamine

Viel Bewegung und frische Luft in Kombination mit einer gesunden Ernährung.

Vitamine sind lebensnotwendige pflanzliche oder tierische Wirkstoffe, die keinen energetischen Nährwert (wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) besitzen, deren Vorhandensein aber für die Aufrechterhaltung aller Lebensvorgänge notwendig ist. Zur Unterscheidung der Vitamine hat man ihnen lateinische Buchstaben gegeben. Substanzen mit verwandter Wirkung bzw. Struktur unterscheiden sich zusätzlich durch Zahlen von einander. Eingeteilt werden sie nach ihrer Löslichkeit in fettlösliche Vitamine (Vitamin A, D, E, K) und in wasserlösliche Vitamine (Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Biotin).

Vitamine entfalten ihre verschiedenen Wirkungen in enger Wechselwirkung mit den Enzymen, Coenzymen und Hormonen. Vitamine können (bis auf das Vitamin D) vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden, so dass der Organismus auf ihre Zufuhr mit der Nahrung angewiesen ist. Einzelne Vitamine kommen in der Natur als Vorstufen (Provitamine) vor, aus denen sich die eigentlichen Vitamine erst unter Mithilfe von Mikroorganismen (Darmflora) und durch Stoffwechselprozesse bilden.

Eine unzureichende Vitaminzufuhr kann zu bestimmten Mangelerscheinungen führen, die als Vitaminmangel-Krankheiten (Avitaminosen oder Hypovitaminosen) bezeichnet werden. Die Vorbeugung und Behandlung von Ausfallerscheinungen ist das Ziel jeder Vitamintherapie. Z. B. wird Beri-Beri durch Verabreichung von Vitamin B1, Skorbut durch Vitamin-C-Gaben geheilt. Außerdem haben Vitamine auch eine ernährungsphysiologische Wirkung, die zur Vorbeugung oder optimalen Lebensführung ausgenutzt wird. Vitamin C erhöht z.B. die Infektionsabwehrkräfte des Organismus. Andere - zu den Antioxidantien zählende Vitamine, z. B. Vitamin C, Vitamin E und ß-Carotin - können helfen, ungesunde Lebensweisen (Rauchen, Stress, einseitige Kost, Umweltgifte) zu kompensieren.

ftp://www.atlantis-pharm.com/www.atlantis-pharm.com/obst.jpgNeue Erkenntnisse, welcher Bedarf für den Menschen optimal ist, haben die Wissenschaftler in den letzten Jahren veranlasst immer höhere Bedarfswerte zu fordern (s. Referenzwerte für die Zufuhr). Aber

Andererseits ist ein über den individuellen Bedarf hinausgehender "Vitaminkonsum" unnütz, da überflüssig aufgenommene Vitamine meistens wieder ausgeschieden werden, ohne dass der Körper einen Nutzen davon ziehen könnte. Die Gefahr von Vitamin-Überdosierungen (Hypervitaminose) ist nur in Ausnahmefällen zu befürchten.

die Vitamine im Einzelnen

 

wasserlösliche Vitamine

Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B3 (Niacin)
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B5 (Pantothensäure)
Vitamin B12 (Cyanocobalamin)
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Folsäure
Biotin (Vitamin H)

fettlösliche Vitamine

Vitamin A (Retinol)
Vitamin D (Calciferol)
Vitamin E (Tocopherol)
Vitamin K (Phyllochinon)

Eine vitaminreiche Ernährung steht heute hoch im Kurs. Wer sich gesundheitsbewusst ernähren will, bereitet seine möglichst vitaminhaltige, frische Nahrung durch kurze Gar- und Lagerzeiten vitaminschonend zu. Die Alternative sind mit Vitaminen angereicherte Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmittel, die den ernährungsbedingten Mangel ausgleichen können. Natürlich sollte eine abwechslungsreiche und auf viel Obst und Gemüse betonte Kost an erster Stelle stehen, aber wer dies nicht einhalten kann oder will, muss sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Leider neigen viele Verbraucherschutzorganisationen und auch Beratungsstelle dazu, Menschen und ihre Lebensweise zu verteufeln, wenn mit Hilfe von Vitaminprodukten versucht wird, das Defizit zu beheben. Leider verspielen diese Organisationen dadurch viel Ansehen, denn häufig sind die Ratschläge weltfremd und verkennen die wahren Bedürfnisse der Verbraucher.

 

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