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schlechtes und gutes Cholesterin |
LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin) wird auch
„schlechtes“ Cholesterin genannt, weil es sich an den Innenschichten
der Gefäße ablagert. Ein hoher LDL-Cholesterin-Wert
gilt deshalb als Risikofaktor für Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
und damit auch für Herzinfarkt.
LDL-Cholesterin-Werte
Idealbereich: unter 4,0 mmol/l
mäßiges Risiko: 4,0-4,9 mmol/l
hohes Risiko: über 4,9 mmol/l
HDL-Cholesterin
(high-Density-Lipoprotein- Cholesterin) wird auch als „gutes“
Cholesterin bezeichnet, weil es die Gefäße vor Fettablagerungen
zu schützen scheint. Erhöhte HDL-Cholesterin-Werte bedeuten
also einen gewissen Schutz vor Herzinfarkt.
HDL-Cholesterin-Werte
Normalwert: 0,9 mmol/l
folgende Nahrungsergänzungen helfen den Cholesterin-Spiegel zu
senken
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was ist eigentlich
Cholesterin? |
Cholesterin
ist ein Fett, das sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch
im Körper von der Leber gebildet wird. Es ist ein wichtiger
Bestandteil der Zellmembranen und die Vorstufe vieler Hormone,
unter anderem der Geschlechtshormone. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung
bildet der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin
D.
Die Cholesterin-Normalwerte im Blut sind (Angaben in Millimol
pro Liter):
Älter
als 40 Jahre: unter 6,2 mmol/l
30-40 Jahre: unter 5,7 mmol/l
20/30 Jahre: unter 5,2 mmol/l
jünger als 20 Jahre: unter 4,4 mmol/l
Zu hohe Cholesterin-Werte
treten auf bei angeborener Hypercholesterinämie, falscher
Ernährung (viel tierisches Fett, Fleisch und Eier), chronischen
Erkrankungen von Leber, Niere und Gallenwegen, bei Schilddrüsenunterfunktion,
Zuckerkrankheit und manchmal bei der Einnahme von Medikamente,
z.B. Entwässerungsmitteln (Diuretika) oder
der „Pille“.
Zu niedrige
Cholesterin-Werte treten auf bei Schilddrüsenüberfunktion,
chronischen Infektionen, Leberschäden und bösartigen
Tumoren.
Blutfette (zu denen auch das Cholesterin gehört) sind normalerweise
nicht in der Blutflüssigkeit löslich. Sie würden
wie Fettaugen in der Suppe obenauf schwimmen. Damit sich die Blutfette
trotzdem im Blut lösen und durch den Körper transportieren
werden können, werden sie an bestimmte Eiweißkörper
(Proteine) gebunden. Diese Verbindungen aus Lipiden (Fetten) und
Proteinen werden als Lipoproteine bezeichnet.
Der
Cholesterinwert kann schnell und problemlos gemessen werden. Er
ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit, insbesondere
zeigt er auch an, ob die Ernährung eventuell zu viel Fett
enthält. Man sollte ihn deshalb regelmäßig überprüfen
lassen, damit man gesundheitliche
Risiken ausschließen kann.
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