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Weihrauch
wirkt entzündungs-hemmend, Schwellungen gehen
zurück, Wasser in den Geweben wird ausgeschwemmt und die Gedächtnisleistung
wird verbessert. Die wirksamen Bestandteile des Weihrauchs sind Boswellia-Säuren.

Weihrauch
Tabletten
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Eine Tablette enthält 100 mg
Weihrauch-Pulver
Milchzucker, Weihrauch-Pulver
(Boswellia sacra),
Kartoffelstärke, Magnesiumstearat, Kieselerde
1mal täglich 1 Tablette mit etwas Flüssigkeit
einnehmen.
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Neben seiner
kultischen Bedeutung ist Weihrauch seit Jahrtausenden als Heilmittel in
Gebrauch. Das Harz des Weihrauchbaumes enthält Boswellinsäuren
oder Bowelliasäuren, wie man auch sagt. Moderne
Weihrauchpräparate bestehen aus einem alkoholischen Trockenextrakt des
Harzes in Kapsel- oder Tablettenform. Zugelassene Arzneimittel gibt es In
Europa bisher nur in der Schweiz. In den meisten anderen Ländern sind die
Produkte als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Dies bedeutet, dass mit
diesen Produkten bisher keine klinischen Studien gemacht wurden. Die
Erkenntnisse über Weihrauch stützen sich daher auf Untersuchungen aus den
Herkunftsländern des Weihrauchs, wie Indien, den Iran oder die arabischen
Länder. 
Wissenschaftliche
Studien nach westlichen Untersuchungsmethoden belegen, dass Boswellinsäure die Bildung sogenannter Leukotriene hemmt. Leukotriene
sind hormonähnliche Hormone, die der Körper bei Entzündungen erzeugt und
die für die Beschwerden einer Entzündung verantwortlich sind. Bei Rheuma,
Bauchspeicheldrüsen-Entzündung (Pankreatitis) oder anderen
Entzündungsprozessen lassen sich im Körper vermehrt Leukotriene
nachweisen. Ihre Bildung wird durch die innerliche Einnahme von
Weihrauchextrakt nachweislich gehemmt und der Krankheitsprozess dadurch
gebremst.
Weihrauchpräparate
werden daher auch in europäischen Kliniken zunehmend zur Behandlung
rheumatischer Gelenkbeschwerden eingesetzt. Es gibt auch erste positive
Behandlungsergebnisse mit Weihrauch bei entzündlichen Darmerkrankungen
(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), allergischen Erkrankungen (Bronchialasthma,
Neurodermitis), Lebererkrankungen und Schuppenflechte (Psoriasis). In einer
Studie wurde sogar über eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von
Gehirntumoren, die mit Schwellungen einhergehen, berichtet.
Trotz jahrtausendelanger
Erfahrungen sind keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt. Wer
beabsichtigt, konventionelle Medikamente wie Cortison, Asthma und
Rheumamittel abzusetzen und stattdessen alternative pflanzliche
Rheuma-Präparate zu nehmen, sollte dies mit seinem Arzt
besprechen.
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