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Früher waren Winzerinnen in Frankreich, Italien und Spanien viel seltener
von Venenleiden betroffen als heute. Vor dem Einsatz von Maschinen war es
üblich die Weinlese im Bottich mit nackten Beinen zu zerstapfen.
Durch den engen Kontakt mit den Trauben wurden
Venenstärkende Stoffe über die Haut resorbiert. Später stellte man fest,
dass die Wirkung von Rotem Weinlaub um ein vielfaches höher war als die
Wirkung der Trauben. Man stellte Aufgüsse und Extrakte aus Rotem Weinlaub
her, die dann auch den Städtern zur Behandlung ihrer Venenprobleme
angeboten wurden. Damals ahnte natürlich noch niemand etwas von den
Wirkstoffen, die im Roten Weinlaub enthalten sind. Heute gibt es standardisierte
Extrakte als Cremes, Gele und Sprays, um Schwellungen der Beine zu
verhindern oder verschwinden zu lassen.
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